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Serap Güler
Staatssekretärin meckert über ihren „Bachelor“-guckenden Mann

 Staatssekretärin Serap Güler (Archivfoto)
Staatssekretärin Serap Güler (Archivfoto) FOTO: Bauch, Jana (jaba)
Im NRW-Landtag kümmert sich Serap Güler um Integration, sie steht für ein fortschrittliches Weltbild. Auf der eigenen Couch gibt es offenbar Nachholbedarf – das machte die CDU-Politikerin jetzt auf Twitter öffentlich.

Serap Güler (38) ist als Staatssekretärin für Integration im NRW-Landtag ein Musterbeispiel einer modernen, fortschrittlichen Frau. Statt des Wortes „man“ benutzt sie in Sozialen Netzwerken beispielsweise das Wort „Frau“, wenn es um eine solche geht. Die CDU-Politikerin kämpft für Flüchtlinge, Kopftuchverbote für Kleinkinder und konfessionslosen Religionsunterricht. Was sie abends auf der eigenen Couch vorfand, dürfte deswegen nicht ganz in ihr Weltbild gepasst haben.


Güler „erwischte“ ihren Ehemann beim Anschauen der RTL-Serie „Der Bachelor“ – und twitterte prompt eine halb lustig, halb ernüchtert klingende Zusammenfassung des Abends. Für die Kuppelshow hat sie wohl wenig übrig: „Ein Dutzend Frauen werben um die Gunst eines Mannes, warten auf Rosen und freuen sich dann... Erkenntnis des Abends: So wirklich fortgeschritten ist weder unsere Gesellschaft noch der Typ auf meiner Couch. Bitter.“

Damit sorgte Güler, die bisher eher wenig über ihr Privatleben preisgab, in den Sozialen Netzwerken für eine nicht ganz ernst gemeinte Diskussion. Viele bekundeten ihr Mitleid, andere zeigten Verständnis für den Ehemann. „Das riecht nach Scheidung“, schrieb ein User mit einem lachenden Smiley versehen und erhielt von Güler sofort die Entwarnung: „Gott bewahre. Frau akzeptiert den Partner ja auch mit seinen Macken.“ Ein anderer User riet: „Tja... dann fang mal an mit der Erziehung.“ Eine Möglichkeit zur Entschuldigung für den Partner hatte ein weiterer Nutzer parat: „Ich bin gespannt, ob er Ihnen morgen eine Rose mitbringt.“ Das wäre für die 38-Jährige aber wohl kontraproduktiv: „Sonst gerne, aber in diesem Zusammenhang hätte das durchaus Konfliktpotenzial.“



(cpas)