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Amanda Knox startet in ein freies Leben

Rom/Seattle. Agentur

"Ich bin so dankbar, dass ich mein Leben zurückhabe", sagt die 27-jährige Amanda Knox in ihrer Heimat Seattle unter Tränen. Nach fast acht Jahren Justizgerangel haben die Amerikanerin Knox und ihr Ex-Freund erleichtert auf ihren endgültigen Freispruch in Italien reagiert.

Das höchste Gericht in Italien hatte Knox und den Italiener Raffaele Sollecito vergangenen Freitag von ihrer Verurteilung zu langen Haftstrafen freigesprochen, weil sie nicht Schuld an dem Mord an der britischen Austauschstudentin Meredith Kercher seien. Deren Familie zeigte sich nach dem überraschenden Urteil geschockt und sprach von einer "Schlappe für die italienische Justiz".

Denn wer der oder die Mörder sind und was das Motiv sein könnte, bleibt auch nach dem fünften Urteil unklar. Als einziger sitzt der Ivorer Rudy Guede wegen Beihilfe zum Mord eine 16 Jahre lange Haftstrafe ab. Die Ermittler waren sich aber einig, dass er nicht alleine gehandelt haben kann.

Kercher war in der italienischen Stadt Perugia im November 2007 vergewaltigt und durch Messerstiche ermordet worden. Knox - wegen ihres Aussehens "Engel mit den Eisaugen" genannt - und Sollecito waren in erster Instanz verurteilt worden und saßen vier Jahre in Haft. Einen anschließenden Freispruch kippte das höchste Gericht in Rom im Jahr 2013 und verurteilte Knox zu 28 Jahren Haft. Die 27-Jährige, die heute als Zeitungs-Reporterin in den Vereinigten Staaten arbeitet, reiste zuvor allerdings in die USA zurück.

Auf ihre Zukunft angesprochen sagt Knox, dass sie noch nicht wisse, wie es jetzt weitergehe. Sie müsse erst den gegenwärtigen Moment aufnehmen und der sei "voller Freude".