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65-jähriger Deutscher mit gefährlichem Virus infiziert

Osnabrück. Agentur

Zum dritten Mal ist das tödliche Corona-Virus Mers bei einem Patienten in Deutschland nachgewiesen worden. Mediziner behandeln in Osnabrück einen 65 Jahre alten Mann, der sich während einer Urlaubsreise in den Vereinigten Arabischen Emiraten mit dem Erreger angesteckt hat. Rund 50 Menschen aus dem Umfeld des Patienten würden als Sicherheitsmaßnahme getestet, sagte ein Sprecher der Nils-Stensen-Kliniken gestern. 14 davon wurden bereits als gesund eingestuft. Mers verläuft ähnlich wie eine schwere Grippe.

Der Zustand des Mannes sei unverändert, er werde behandelt und beatmet, sagte eine Sprecherin des niedersächsischen Gesundheitsministeriums. Es ist der dritte Fall einer Mers-Erkrankung in Deutschland. Das Ministerium betonte, dass keine Gefahr für die Bevölkerung bestehe. Bis zum 6. März 2015 wurden der WHO 1040 Mers-Fälle weltweit gemeldet, etwa 40 Prozent der Infizierten starben.