Opel verlängert Kündigungsschutz in deutschen Werken um zwei Jahre

Opel verlängert Kündigungsschutz in deutschen Werken um zwei Jahre

. Der Autobauer Opel hat den Kündigungsschutz für seine Mitarbeiter in den Werken Rüsselsheim, Kaiserslautern und Eisenach um zwei Jahre bis Ende 2018 verlängert.

Management und Betriebsrat hätten den Tarifvertrag ergänzt und seine Laufzeit verlängert, teilte Opel mit. Auch die Auslastung der Werke sei festgeschrieben worden.

In der Vereinbarung wird dem Werk Eisenach der Bau der nächsten Generation der Modelle Adam und Corsa zugesichert.

Kaiserslautern soll in der Komponentenfertigung ein "zusätzliches Standbein" erhalten. Nach Angaben der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) gibt es von Opel auch eine "Zusicherung von mindestens 1800 Vollzeitstellen in Kaiserslautern bis Ende 2020, die beim Ausscheiden von Beschäftigten auch wiederbesetzt werden".

Bis spätestens Ende des Jahres will Opel auch konkret ein weiteres Modell festlegen, das im Stammwerk Rüsselsheim gebaut wird. Die Absicht dazu hatte die Chefin der Opel-Mutter General Motors (GM), Mary Barra, zuvor verkündet. Derzeit läuft dort das Flaggschiff Insignia vom Band, ab 2015 wird in Rüsselsheim auch der Familienwagen Zafira gebaut. Die Produktion des Astra wird hingegen ins Ausland verlagert. Am Standort Bochum stellt Opel die Autoproduktion Ende 2014 ein, übrig bleibt ein Warenverteilzentrum.