Neue Fenster und Türen: Weniger Energiekosten, mehr Sicherheit

Neue Fenster und Türen: Weniger Energiekosten, mehr Sicherheit

Es gibt einige Gründe, die für das Erneuern der Fenster und Türen sprechen. Denn auch, wenn ein Tausch zunächst mit Kosten verbunden ist, überwiegen abhängig vom Alter, zum Beispiel der auszutauschenden Fenster, meist die Vorteile. Im Vordergrund steht hier die effiziente Reduzierung der Energiekosten und die Sicherheit.

Moderne Fenster sind mit einer mehrfachen Verglasung und Haustüren mit Dämmkern dichter und weitaus energieeffizienter. Zusätzlicher Anreiz wird durch diverse Fördermöglichkeiten und niedrige Zinsen geschaffen, wodurch sich eine Fenster- und Türenmodernisierung in kurzer Zeit amortisiert.Im Laufe der Jahre haben sich Türen und Fensterprofile stetig weiterentwickelt. Heute sind moderne Mehrkammerprofile mit hervorragenden Dämmwerten und verbesserten Dichtungen die Regel. Aufgrund dieser Weiterentwicklung führt ein Fenster- und Türenaustausch in den meisten Fällen zu sinkenden Energiekosten. Dabei bilden die Fenster natürlich die größere Fläche - im Vergleich zu den Außentüren, dennoch macht es durchaus Sinn, allein schon aus optischen Gründen, beim Tausch der Fenster auch über eine neue passende Haustür nachzudenken. Außerdem ist eine Kette immer nur so stabil wie ihr schwächstes Glied, insofern bringt es weniger, wenn man neue einbruchsichere Fenster einbauen lässt, die Haustür aber aus dem letzten Jahrtausend stammt.

Ein weiterer Grund, der für den Austausch von alten Fenstern und Türen spricht, ist die Reduzierung von Lärm. Mit der richtigen Schallschutzverglasung lässt sich effizient der Schall vermindern. Abhängig von der Lage des Hauses gibt es verschiedene Schallschutzklassen. Neben der Lärmreduzierung wirken Schallschutzfenster und -türen ebenso effektiv dem Wärmeverlust entgegen.

Aufgrund des Wärmeverlustes wurden früher häufig kleinere Fenster verbaut. Mittlerweile ist dies nicht mehr nötig. Große Fensterfronten mit Dreifach-Wärmeschutzverglasungen haben einen geringen Wärmeverlust und sorgen für helle, freundliche Räume. Durch die Ausnutzung des Tageslichts wird so nachweislich Energie eingespart.

Auch wenn viele Gründe für einen Türen- oder Fensteraustausch sprechen, sollte jeder Fall individuell beurteilt werden. Dafür sollten zuerst die vorhandenen Fensterelemente objektiv bewertet werden. Dabei stehen das Alter der Fenster, das verbaute Material, die Optik und natürlich die Funktionalität im Mittelpunkt. Ihr Fachbetrieb vor Ort berät Sie hier gerne.

Wenn Sie wissen wollen, wie alt Ihre Fenster sind, dann schauen Sie in den Zwischenraum der Isolier-Verglasung. Auf dem Alusteg, der sich am Rand der Isolierscheibe befindet, sind normalerweise das Herstellerdatum, der Herstellername und der Isolierwert eingestempelt. Damit können Sie das Alter Ihrer Fenster exakt bestimmen.

Fenster, die circa 20 Jahre alt sind, haben in der Regel einen sogenannten U-Wert von 1,5-1,7 W/m²K (siehe Info). Das genügt den heutigen Anforderungen bei weitem nicht mehr, sodass ein Austausch tatsächlich sinnvoll ist. Die Mindestanforderungen an die heutigen Verglasungen liegen bei 1,0 W/m²K. Je kleiner der U-Wert des Fensters, desto besser. Moderne Energiesparfenster, die durch Zuschüsse oder vergünstigte Kredite durch die KfW Bankengruppe gefördert werden, müssen beispielsweise einen U-Wert von mindestens 0,95 W/m²K aufweisen. Dreifachverglasungen sind mit Werten von 0,5 bis 0,7 W/(m2K) auf dem Markt zu haben. Falls Sie nicht genau wissen, aus welchem Material ihr alter Fensterrahmen besteht, kann Ihnen ein „Klopf-Test“ helfen. Dafür nehmen Sie bitte einen Schlüssel und klopfen vorsichtig auf den Fensterrahmen. Anhand des erzeugten Tones wird es Ihnen leichter fallen, das verbaute Material zu definieren. In den meisten Fällen können Sie bereits anhand der Optik der Oberfläche erkennen, um welches Material es sich bei Ihrem alten Fenster handelt.

Aber nicht alleine das Alter und die Dämmleistung der alten Fenster und Türen sollten zur Bewertung herangezogen werden. Auch das Aussehen und die Funktionsfähigkeit spielen eine Rolle. Fenster und Türen, die älter als 20 Jahre sind, sollten jedoch prinzipiell ausgetauscht werden.

Eine Renovierung von Türen und Fenstern – damit ist zum Beispiel bei Holzfenstern die Erneuerung der Dichtungen und Beschläge oder der Austausch des Fensterglases gemeint – lohnt sich dagegen meistens nicht. Der Preis für eine solche Renovierung ist schnell höher als die Kosten, die für die komplette Erneuerung der Fensterelemente entstehen würden.

Anders verhält es sich, wenn Sie Kastenfenster oder Doppelfenster zum Beispiel in historischen Altbauten haben. Hier könnte es durchaus sein, dass sich eine Renovierung beziehungsweise Sanierung der Fenster lohnt und einem kompletten Austausch vorzuziehen ist.

Der Austausch von alten Aluminiumfenstern ist dagegen stets empfehlenswert. Denn in den 70er und 80er Jahren wurden meist sogenannte „kalte Profile“ für die Herstellung von Aluminiumfenstern verwendet. Diese Fenster haben einen extrem schlechten Isolierwert. Bei großen Temperaturunterschieden, vor allem im Winter, werden die Fensterrahmen von innen nass, wodurch es zu einer Schimmelbildung (Aspergillus Niger) in den Fensterlaibungen kommen kann. Moderne, gedämmte Alu-Profile schaffen hier schnell Abhilfe.

Auch eine Haustür mit integrierter Wärmedämmung trägt zur Verringerung des Energieverbrauchs bei. Neben der Dämmung können Hausbesitzer mit einer neuen Haustür zudem die Sicherheit ihres Eigenheims verbessern. Ihr Fachbetrieb vor Ort berät Sie gerne. red