Umwelthilfe will weitere Dieselfahrverbote erzwingen

Fahrverbote : Umwelthilfe weitet Diesel-Klagen aus

Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) will in weiteren Städten in Nordrhein-Westfalen Dieselfahrverbote erzwingen. Die Organisation kündigte gestern an, noch im November entsprechende Klagen für Bielefeld, Hagen, Oberhausen und Wuppertal einzureichen.

Damit würde die Deutsche Umwelthilfe gegen insgesamt 34 Städte in Deutschland klagen, davon 13 in Nordrhein-Westfalen.

Die Umwelthilfe will erreichen, dass der Anteil an gesundheitsschädlichem Stickoxid in der Luft deutlich gesenkt wird. Ziel der Klagen sei es, noch im kommenden Jahr die Einhaltung der Grenzwerte zu erreichen, hieß es. Trotz einiger juristischer Erfolge für die Kläger gilt in dem bevölkerungsreichsten Bundesland derzeit aber noch kein Dieselfahrverbot. Das liegt daran, dass die Kommunen solch drastische Maßnahmen mit allen Mitteln vermeiden wollen.

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