Thyssen-Krupp bündelt Schmieden

Stahlindustrie : Thyssen-Krupp bündelt Schmieden

Der Industriekonzern Thyssen-Krupp setzt seinen Umbau fort und hebt Europas größtes Schmiedeunternehmen aus der Taufe. Dafür bündelt der Konzern mehrere Sparten seiner bisherigen Schmiedeaktivitäten, bei denen unter anderem Maschinen- und Motorteile etwa für den Bergbau, die Schiffs- und Automobilindustrie hergestellt werden. Weltweit gehöre der neue Bereich „Thyssen-Krupp Forged Technologies“ mit einem Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro und rund 7000 Mitarbeitern zu den „Top 3“ der Branche, teilte ein Sprecher  mit.

In Deutschland zähle die Sparte mit Standorten in Homburg (Thyssen-Krupp Gerlach) und in Remscheid knapp 800 Beschäftigte. Nach dem Abbau von weltweit rund 1000 Arbeitsplätzen bereits im Vorfeld des Zusammenschlusses seien derzeit keine weiteren Restrukturierungen geplant, hieß es. Sitz des neuen Unternehmens, in dem große Teile der Schmiedetechnik unter anderem aus Brasilien und Italien zu einer gemeinsamen Geschäftseinheit zusammengefasst wurden, soll Essen sein. Die „FAZ“ hatte vorab über das Thema berichtet.

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