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Steag-Pläne lösen im Saarland gegensätzliche Reaktionen aus

Steag-Pläne lösen im Saarland gegensätzliche Reaktionen aus

Die Landtagsopposition hat gegensätzlich auf die Pläne des Energiekonzerns Steag reagiert, möglicherweise auch im Saarland Kohlekraftwerke stillzulegen. So fordert Heinz Bierbaum, wirtschaftspolitische Sprecher der Linksfraktion, die Landesregierung auf, sich für den Erhalt der Arbeitsplätze bei den Saar-Kraftwerken einzusetzen. "Ein Industrieland wie das Saarland braucht eine verlässliche Energieversorgung, auch dann, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht", sagte Bierbaum.

Ganz anderer Auffassung ist die Grünen-Fraktion . Deren energiepolitischer Sprecher, Michael Neyses , hält es für "unverantwortlich, dass die Landesregierung sich regelmäßig weiterhin zu dieser aussterbenden Form der Energieerzeugung", also den Kohlekraftwerken, "bekennt". Die Landesregierung müsse nun einerseits die Umstellung auf erneuerbare Energien vorantreiben, andererseits betriebsbedingte Kündigungen bei Steag verhindern, wenn Kraftwerke im Saarland geschlossen werden, forderte Neyses.