Solarworld-Chef gibt Chinesen Schuld an Pleite

Solarworld-Chef gibt Chinesen Schuld an Pleite

"Solarworld"-Chef Frank Asbeck hat chinesischen Konkurrenten die Schuld für die Insolvenz seines Unternehmens gegeben. Der Preisverfall seit vergangenem Jahr - "ausgelöst durch die extreme chinesische Überproduktion und deren Notverkäufe zu Dumpingpreisen" - habe ihnen "das letzte Wasser abgegraben", sagte Asbeck dem "Spiegel". Gegen diese "Art Kommandowirtschaft" komme man schwer an. Die Chinesen hätten 2003 die Solarindustrie als wichtige Schlüsseltechnologie definiert. "Darauf wurden die Betriebe angesetzt", sagte Asbeck. Mit Staatsbankkrediten sei eine Kapazität aufgebaut worden, die heute die weltweite Nachfrage 1,3-mal bedienen könne. Deutschlands größter Solarhersteller Solarworld hatte Mitte Mai Insolvenz beantragt.