Schaeffler weitet seinen Krisenplan aus.

Autozulieferer reagiert auf Absatzschwäche : Schaeffler reduziert Wochenarbeitszeit

Der von der Flaute der Autobranche betroffene Zulieferer Schaeffler muss seinen Krisenplan ausweiten: Vom 1. Dezember an sollen die Verträge von Mitarbeitern, deren Arbeitszeit von 35 auf 40 Stunden erhöht wurde, wieder auf die tariflich vereinbarte 35-Stunden-Woche zurückgeführt werden, sagte eine Unternehmenssprecherin am Mittwoch.

Dies gelte für erste Unternehmensbereiche, anschließend solle über die gleiche Maßnahme in weiteren Bereichen entschieden werden. Schaeffler-Standorte ohne Tarifbindung sowie der Standort Bühl, wo ein anderer Tarifvertrag gelte, seien ausgenommen. Der Zulieferer Schaeffler leidet vor allem unter dem Produktionsrückgang in der Autobranche und unter dem technologischen Veränderungsdruck vom Verbrenner zu alternativen Antrieben. Bereits im März hatte das Unternehmen einen Krisenplan vorgestellt, der die Möglichkeit von Kurzarbeit und zusätzliche Schließtage an Brückentagen vorsieht.

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