Saarländische Industrie hat weniger exportiert

Umsatzrückgang : Saarländische Industrie hat 2018 weniger exportiert

Die saarländischen Industriebetriebe haben im vergangenen Jahr schlechtere Geschäfte gemacht. Der Umsatz ging gegenüber dem Rekordjahr 2017 um 2,4 Prozent auf 27,3 Milliarden Euro zurück, wie das Statistische Amt des Saarlandes mitteilte.

Vor allem das Auslandsgeschäft ließ nach. Die Exporte verringerten sich um 4,2 Prozent, das Inlandsgeschäft gab um 0,4 Prozent nach. Hauptgrund dafür sind nach Angaben des Statistischen Amtes starke Verluste in der Autoindustrie. Zu einem Großteil hing dies mit der Umstellung bei Ford Saarlouis auf das neue Focus-Modell zusammen. Insgesamt büßte die Branche 6,1 Prozent an Umsatz ein und kam noch auf 9,2 Milliarden Euro. Die Maschinenbauer meldeten ebenfalls starke Einbußen. Mit 5,6 Milliarden Euro betrug das Minus 9,3 Prozent.

Besser lief es in der Metallindustrie, die ihren Umsatz um 2,1 Prozent auf 4,5 Milliarden Euro steigerte. Das deutlichste Plus schafften nach Angaben der Statistiker die Hersteller elektrischer Produkte. Sie erlösten 483 Millionen Euro – 35,1 Prozent mehr als 2017.

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