Verkehrspolitik: Saar-Linke: Strukturen im öffentlichen Nahverkehr aufbrechen

Verkehrspolitik : Saar-Linke: Strukturen im öffentlichen Nahverkehr aufbrechen

Die Linksfraktion im Saar-Landtag fordert, dass beim Öffentlichen Personennahverkehr im Saarland „die eingeschliffenenn Strukturen endlich aufgebrochen werden müssen“.

Ein Unding sei allein, dass 17 öffentliche und private Verkehrsunternehmen mit Bussen und Bahnen im Saarland unterwegs seien. „Ein Land, ein Betrieb, das wäre ein deutlicher Fortschritt“, betonte gestern die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Astrid Schramm.

Außerdem müsse das Angebot ausgeweitet werden, um den ÖPNV für die Autofahrer interessant zu machen. Derzeit sei er es nicht, was die rückläufigen Passagierzahlen belegen würden, kritisierte der verkehrspolitische Fraktionssprecher Jochen Flackus. „Die Preisstruktur muss wesentlich attraktiver werden, auch wenn das Geld kostet.“ Darüber hinaus sei es unerlässlich, dass die Arbeitsbedingungen der Bus- und Saarbahnfahrer verbessert werden. Die  Linken-Politiker forderten, dass für alle Mitarbeiter der Unternehmen der Tarifvertrag Nahverkehr der Gewerkschaft Verdi verpflichtend sein müsse.

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