Ryanair macht wegen höherer Personal- und Energiekosten weniger Gewinn

Luftfahrt : Gewinne bei Ryanair bleiben weiter im Sinkflug

Der Billigflieger Ryanair geht weiter auf wirtschaftlichen Sinkkurs. Obwohl das Angebot von Europas größter Billig-Airline weiter ausgebaut wird, blicken die Iren mit Vorsicht auf das laufende Geschäftsjahr 2019/20. Im vergangenen Jahr musste Ryanair einen Gewinneinbruch verkraften.

Grund dafür waren neben den gesunkenen Ticketpreisen, höheren Ölpreisen und Personalkosten die Anlaufverluste bei der übernommenen Airline Laudamotion.

Ryanair hat ein turbulentes Geschäftsjahr 2018/19 hinter sich. Zwei Mal hatte der Billigflieger seine Prognosen senken müssen – im Herbst wegen Streiks und höherer Kerosinkosten und zuletzt im Januar aus Sorge um die Ticketpreise. Die waren im vergangenen Geschäftsjahr um sechs Prozent gesunken.

In den zwölf Monaten bis Ende März 2019 sank der Gewinn um rund 39 Prozent auf 885 Millionen Euro. Der Umsatz zog dagegen um knapp acht Prozent auf 7,7 Milliarden Euro an. Im aktuell laufenden Geschäftsjahr rechnet der Vorstand mit einem Gewinn zwischen 750 Millionen und 950 Millionen Euro.

(dpa)
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