Saarland: Rehlinger stellt Mobilität stärker in den Fokus

Saarland : Rehlinger stellt Mobilität stärker in den Fokus

() Mit einem „Runden Tisch Mobilität“ will Verkehrsministerin Anke Rehlinger (SPD) die Verkehrsinfrastruktur im Saarland verbessern. „Konsens ist, dass wir mit dem Einstieg in das Jahrzehnt der Investitionen wesentlich mehr Geld für unsere Infrastruktur ausgeben werden“, sagte sie gestern. Nun gehe es darum, alle Akteure aus dem Bereich Mobilität bei den anstehenden Aufgaben frühzeitig einzubinden und zu informieren.

Dem „Runden Tisch Mobilität“ gehören Vertreter von Kammern, Verbänden, Gewerkschaften, Hochschulen und Kommunen an. Das Gremium soll halbjährlich tagen. Auch aktuelle Mobilitäts-Themen sollen darin ein Forum bekommen.

Beim ersten Zusammenkommen des Runden Tisches ging es gestern um mehrere Schwerpunkt-Themen. So soll die Zahl der Nutzer des so genannten Job-Tickets innerhalb von zwei Jahren verdoppelt werden. Zum Start im März gab es rund 3500 Jobticket-Nutzer im Saarland, bis Mitte August seien 500 neue Kunden dazugekommen, sagt Rehlinger.

Auch das Wabensystem im Saar-VV soll jetzt zeitnah überarbeitet werden, um den ÖPNV attraktiver zu machen. Die Struktur solle „verständlicher, übersichtlicher und gerechter werden“, sagt Rehlinger. Aktuell würden verschiedene Varianten für Veränderungen untersucht. Ergebnisse sollen Mitte Oktober vorliegen.

Ein zentrales Thema war gestern auch die Situation der Straßen. Aktuell werde das Programm „Gute Straßen für das Saarland“ erarbeitet. Das Ziel: Die Verbesserung des 1472 Kilometer umfassenden Landstraßennetzes und der 408 Brücken. Bereits für 2018 sehe der vom Ministerrat verabschiedete Haushaltsentwurf über fünf Millionen mehr Investitionsmittel vor.