Nach der Kündigung der Privatkundenkonten gibt es Ärger für die Saar-LB

Kündigung der Privatkunden : Kritik von Kunden an Plänen der Saar-LB

Die Pläne der Saar-LB, sich vom Privatkundengeschäft zu trennen und die rund 3000 Konten zur Sparkasse Saarbrücken zu überführen, stoßen zumindest bei einigen Betroffenen nicht auf Gegenliebe. Sie finde das Vorhaben beschämend, schreibt eine ehemalige Mitarbeiterin der Bank an den Saar-LB-Vorstand Gunar Feth.

Der hatte am Montag die Pläne verkündet und gesagt, damit erfülle man auch die Wünsche der Kunden, die mehr Service forderten. „Sie entscheiden nach dem von Ihnen einseitig ausgesprochenen Ende unserer Geschäftsbeziehung an meiner statt“, schreibt die Kundin. Unabhängig von der Qualität der Angebote der Sparkasse Saarbrücken sei „diese Vorgehensweise gelinde gesagt vermessen“.

Auch ein weiterer ehemaliger Mitarbeiter der Bank zeigte sich gestern höchst erbost über die auf Glanzpapier geschriebene und mit dem Motto „Nur das Beste – auch in Zukunft“ indirekte Kündigung der Kontobeziehung. „Das ärgert mich schon sehr“, sagt er. Neben dem Aufwand, der damit verbunden sei, verliere er eben auch eine Bankverbindung, die ihm seit Jahren sehr viel bedeute.

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