Motorrad- und Tuning-Händler Streetbuzz fährt aus Insolvenz

40 Arbeitsplätze bleiben erhalten : Kleinblittersdorfer Händler Streetbuzz fährt aus Insolvenz

Der auf Zweirad-ErsatzteiIe und Tuning-Zubehör spezialisierte Internet- und Versandhändler Streetbuzz Distribution mit Firmensitz im Kleinblittersdorfer Ortsteil Rilchingen-Hanweiler fährt aus der Insolvenz.

Sämtliche Gläubiger, darunter aus dem asiatischen Raum und dem europäischen Ausland, haben nach Angaben des Saarbrücker Rechtsanwaltes Günter Staab den vorgelegten Insolvenzplan akzeptiert. Staab ist im Zuge der Insolvenz als Sanierungsbevollmächtigter der GmbH eingesetzt. Das Unternehmen, das künftig noch 40 (2018: 61) Mitarbeiter beschäftigt, hat im September vergangenen Jahres Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, was in der sogenannten Biker- und Rollerszene für Aufsehen sorgte.

Streetbuzz vertreibt unter anderem die Eigenmarke Scooter-Attack. Der Jahresumsatz machte im vergangenen Jahr 12,3 Millionen Euro aus. 2017 wurden noch 14,2 Millionen Euro erzielt. Im Insolvenzverfahren wurden angeblich Forderungen in Höhe von 6,2 Millionen anerkannt. Gläubiger sollen jetzt eine Quote von etwa 20 Prozent erhalten.

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