Ministerpräsidenten stützen die deutsche Stahlindustrie.

Stahlindustrie dankt Ministerpräsidenten : Stahlindustrie lobt Länderchefs

Der Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl, Hans Jürgen Kerkhoff, würdigt den Einsatz der Ministerpräsidenten im Kampf um die Zukunft der Arbeitsplätze in der deutschen Stahlindustrie. In einem gemeinsamen Beschluss auf ihrer jüngsten Ministerpräsidenten-Konferenz in Elmau  hatten sich die Bundesländer zur Stahlproduktion in Deutschland bekannt.

Kerkhoff sieht darin „ein wichtiges Signal, das die Ministerpräsidenten an Bundesregierung und EU-Kommission senden“. Im nächsten Schritt müssten Berlin und Brüssel die von den Ländern geforderten Rahmenbedingungen auf den Weg bringen, welche die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Branche sichern und den langfristigen Übergang zu einer CO2-armen Stahlproduktion in Deutschland ermöglichen.

Die Stahlindustrie leiste bereits einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz. „Um das Ziel einer klimaneutralen Wirtschaft zu erreichen, sind bis 2050 erhebliche zusätzliche Investitionen erforderlich. Eine politische Flankierung neuer CO2-armer Technologien in Forschung und Entwicklung sowie zur großtechnischen Umsetzung ist unverzichtbar“, so  Kerkhoff. Die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder warnten vor Mehrbelastungen durch die Energie- und Klimapolitik sowie der Situation im internationalen Handel. Kerkhoff: „Die Stahlindustrie in Deutschland ist auf wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen angewiesen. Dazu gehört auch ein ausreichender Schutz vor den aus der US-Handelspolitik resultierenden Umlenkungen der Importströme in den europäischen Markt.“ Die Klimapolitik müsse Anreize für den Übergang in eine CO2-arme Produktion setzen.

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