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Lufthansa verzichtet in Corona-Zeiten auf Einsatz des Riesen-Fliegers.

Lufthansa : Der Airbus A 380 bleibt am Boden

Der vorerst letzte Lufthansa-Linienflug mit dem Großraumflugzeug A380 ist am Sonntagmorgen nach elf Stunden Flugzeit um 6.14 Uhr in Frankfurt gelandet. An Bord der Maschine, die über 509 Plätze verfügt, waren 459 Passagiere und 24 Crew-Mitglieder, die in Zeiten des Corona-Virus dringend auf ihren Heimflug gewartet hatten.

Wegen der weltweit zusammengebrochenen Nachfrage in der Corona-Krise parkt Lufthansa ihre komplette Flotte mit  14 Flugzeugen dieses Typs auf unbestimmte Zeit an den Drehkreuzen Frankfurt und München.

Piloten wie Passagiere lieben den Riesenvogel bis heute. So sagt beispielsweise Lufthansa-Kapitän Uwe Harter: „Es ist wirklich faszinierend, wie agil sich eine A380 fliegen lässt. Im Vergleich zu älteren Airbus-Modellen haben die Ingenieure noch einmal einen enormen technologischen Sprung geschafft.“ Wann und ob überhaupt die A380-Jets mit dem Kranich-Leitwerk noch einmal auf große Tour gehen werden, ist nach Auskunft von Lufthansa nicht konkret absehbar. Mit dem Hersteller Airbus ist jedoch bereits die Rückgabe von sechs Flugzeugen ab dem Jahr 2022 vereinbart.