Linke und Grüne kritisieren Mängel bei Saarbahn

Bus- und Bahnverkehr im Saarland : Linke und Grüne kritisieren Saarbahn-Spitze

Die Pläne von Wirtschaftsministerin Anke Rehlinger (SPD) für eine Arbeitsgruppe gegen den Busfahrermangel stößt auf Kritik der Linken und der Grünen. Die Gründung einer einzigen Landesverkehrsbetrieb für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und mehr Geld, um das Bus- und Bahnangebot zu verbessern, fordert der verkehrspolitische Sprecher der Linken im Landtag, Jochen Flackus.

Die Saarbahn habe ihre Probleme selbst verschuldet, auf private Subunternehmen und schlechtere Löhne gesetzt. Jetzt fehlten Fahrer. Einen Arbeitskreis, wie von Ministerin Rehlinger eingerichtet, brauche man nicht, sagte Flackus.

Die saarländischen Grünen halten die Busfahrer-Taskforce zwar nicht für falsch, sehen darin aber nur einen ersten Schritt zur Lösung des Busfahrermangels beim Saarbahn-Konzern. Generalsekretärin Barbara Meyer-Gluche wirft Saarbrückens Oberbürgermeisterin Charlotte Britz (SPD) Versagen vor. Der Saarbahn-Aufsichtsratschefin sei es nicht geungen die hausgemachten Probleme der Saarbahn in den Griff zu bekommen. „Während in anderen Städten der Busverkehr floriert, kriegt es die Landeshauptstadt mit ihrem Saarbahn-Konzern einfach nicht gebacken.“

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