Kommentar zu Inexio-Wachstum

Glasfaser-Ausbau : Die Latte wandert immer höher

Gerade einmal acht Jahre ist es her, dass Inexio den Glasfaser-Ring im Saarland geschlossen hat. Blickt man zurück, muten die Zahlen fast schon niedlich an: 190 Kilometer Glasfaser hatte das Jung-Unternehmen damals rund um das Saarland verlegt, um ländliche Regionen an das schnelle Internet anzubinden.

Die Investitionen lagen bei sieben Millionen Euro.

Längst hat Inexio diese Startup-Zeiten hinter sich gelassen. Jetzt spricht der Unternehmens-Chef von Investitionen in mehrfacher Milliardenhöhe. Beteiligungs- und Finanzierungssummen sind nun so hoch, dass es keine Ansprechpartner mehr im Saarland gibt. Wenn es so weitergeht, wächst im Saarland ein neuer Top-Spieler heran, der eine relevante Größe im Arbeitsmarkt spielen kann. Allein der jetzt geplante Personalaufbau auf 1500 Mitarbeiter spricht Bände.

Während wir im Saarland seit Monaten darüber sprechen, welche Chancen durch Gründungen rund um das neue Helmholtz-Zentrum entstehen können, zeigt Inexio seit zehn Jahren, welches Wachstum mit der richtigen Idee bereits möglich ist. Es sind Unternehmer wie David Zimmer, die das Land auch künftig braucht.

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