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Kommentar: Nie mehr zu schnell dank moderner Technik

Kommentar : Nie mehr zu schnell dank Technik

Moderne Technik in Autos kann helfen, schwere Unfälle zu vermeiden. Als die Brüsseler Kommission und das EU-Parlament darüber diskutierten, ging es vor allem darum, Zwangsbremsungen zu verhindern. Die machen ein Auto nämlich wirklich nicht sicherer.

Inzwischen sind die Arbeiten vorangeschritten, haben vernünftige Lösungen erbracht, so dass kaum ein ernsthaftes Argument gegen die neueste Generation der Assistenzsysteme im Auto übrig geblieben ist. Es sei denn, jemand glaubt noch immer, der Grad der bürgerlichen Freiheit lasse sich an einem Tacho ablesen. Die bittere Bilanz der Unfallstatistiken zeigt vor allem eines: Wer (zu) schnell fährt, ist selten in der Lage, einen Zwischenfall zu beherrschen. Die Technik scheint klüger. Es stimmt: Die individuellen Verkehrssituationen machen es nötig, Assistenzsysteme auch abschalten zu können. Aber wer verstanden hat, dass Autos nicht für den maximalen Geschwindigkeitsrausch gemacht werden, sondern um sicher von A nach B zu kommen, der wird auch so klug sein, die elektronischen Hilfen anschließend wieder einzuschalten.