EU-Schuldenkrise: Italiens Staatsschulden beunruhigen EU

EU-Schuldenkrise : Italiens Staatsschulden beunruhigen EU

Die anhaltend hohe Staatsverschuldung Italiens beunruhigt die Haushaltsprüfer der EU-Kommission. „Die Schulden werden leicht zurückgehen, aber die Lage gibt weiter Anlass zur Sorge“, sagte EU-Finanzkommissar Pierre Moscovici zu den italienischen Budgetplänen für 2018. Die Regierung in Rom sei über eine weitere Überprüfung im Frühjahr informiert worden.

Nach jüngsten Berechnungen der Kommission dürfte die italienische Schuldenquote 2018 bei 130,8 Prozent der Wirtschaftsleistung liegen. In diesem Jahr wird mit 132,1 Prozent gerechnet. Es sei zu erwarten, dass Italien die Ziele für den Schuldenabbau verfehlen werde.

Der Stabilitäts- und Wachstums­pakt der EU sieht vor, dass der Schuldenstand maximal 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes (BIP) betragen darf. Die EU-Kommission kann Staaten deswegen klare Vorgaben zum Schuldenabbau machen.

(dpa)
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