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Insolvenz: Alle Infos zum Verfahren, Gründen und der Insolvenzordnung

Insolvenz bedeutet die Zahlungsunfähigkeit eines Unternehmens oder Privatperson. Zahlungsverpflichtungen können dann nicht mehr getätigt werden.

Im deutschen Insolvenzrecht sind drei mögliche Gründe aufgeführt:

1. Zahlungsunfähigkeit: Ein Unternehmen kann die Schulden nicht begleichen.

2. Drohende Zahlungsunfähigkeit: Das Unternehmen wird zum Zeitpunkt der Fälligkeit seiner Schulden voraussichtlich nicht in der Lage sein, diese zu begleichen.

3. Überschuldung. Das Vermögen des Unternehmens ist kleiner als seine Schulden.

Wenn einer dieser Fälle eintritt, muss die Geschäftsführung die Insolvenz erklären. Sollte das nicht passieren, kann man wegen Insolvenzverschleppung angeklagt werden.

Es gibt zwei Arten von Insolvenzverfahren:

Regelinsolvenz: Eine selbstständige Tätigkeit mit mehr als 19 Gläubigern.

Verbraucherinsolvenz: Wird auch als Privatinsolvenz bezeichnet und kann nur von Privatpersonen beantragt werden.

Die Insolvenzordnung enthält Bestimmungen für ein Insolvenzverfahren: Allgemeine Vorschriften wie Ziele und Grundsätze des Verfahrens. Eröffnung des Insolvenzverfahrens mit der Bestimmung des Insolvenzmasse. Insolvenzanfechtung mit den Grundsätzen für eine solche Anfechtung. Verwaltung und Verwertung der Insolvenzmasse. Befriedigung der Gläubiger durch Feststellung und Verteilung der Insolvenzmasse. Insolvenzplan mit Vorgaben zur Aufstellung, Gliederung und Bildung des Insolvenzplans. Restschuldbefreiung als Befreiung von natürlichen Personen von der Restschuld.

Die Dauer eines Insolvenzverfahrens hängt von der Größe des Unternehmens ab und wie groß die Insolvenzmasse ist.

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