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IBAN die Schreckliche hat nicht gewütet

IBAN die Schreckliche hat nicht gewütet

Laut Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele hat der Umstieg auf die IBAN reibungslos funktioniert. Auch der Zahlungsverkehr mit dem europäischen Ausland "klappe problemlos".

"IBAN , die Schreckliche" - die neue internationale Kontonummer hatte schon vor ihrer Einführung ihren Ruf weg. Schließlich hat die IBAN in Deutschland 22 Stellen. Seit dem 1. August 2014 ist das Format bei Überweisungen und Lastschriften in Euro für Unternehmen und Vereine verpflichtend, Verbraucher müssen die IBAN seit 1. Februar 2016 nutzen. Zum Jahrestag ziehen Bundesbank und Kreditwirtschaft eine positive Bilanz. "In Deutschland hat der Umstieg auf die IBAN reibungslos funktioniert", sagt Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele . Auch der Zahlungsverkehr mit dem europäischen Ausland klappe problemlos, "weil es der europäischen Kreditwirtschaft gelungen ist, Lösungen zu entwickeln, die die vom Gesetzgeber geforderte verbraucherfreundliche Nutzung der Sepa-Überweisung grenzüberschreitend möglich macht".

Ebenfalls positiv fällt das Urteil der Deutschen Kreditwirtschaft , dem Dachverband der großen Bankenverbände im Land, aus: "Der grenzüberschreitende Zahlungsverkehr klappt reibungslos. Probleme bei der Umstellung gab es nicht. Auch ältere Menschen haben sich mit Hilfe der umfangreichen Informationen durch die Banken und Sparkassen - und auch durch persönliche Unterstützung in den Filialen - an die neue Kontonummer gewöhnt."

Die IBAN ("International Bank Account Number") soll dazu beitragen, Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen grenzüberschreitend zu standardisieren. Der Zahlungsverkehrsraum Sepa ("Single Euro Payments Area") umfasst 34 Länder. Neben den 28 EU-Staaten machen Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Monaco und San Marino mit.