Handelskrieg mit USA bremst Wirtschaft in China

Schwächeres Wachtsum : Handelskrieg mit den USA bremst Chinas Wirtschaft

Der Handelskrieg mit den USA dämpft Chinas Wachstum. Die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt wuchs in den vergangenen drei Monaten mit 6,5 Prozent langsamer als erwartet. So schwach war Chinas Wirtschaftswachstum zuletzt Anfang 2009 nach Ausbruch der globalen Finanzkrise.

Als Gründe wurden die Strafzölle der USA, die mangelnde Zuversicht, aber auch der Kampf der Regierung in Peking gegen Finanzrisiken und die ausufernde Verschuldung genannt.

Noch vor Bekanntgabe der Wachstumszahlen versuchte Zentralbankchef Yi Gang Zuversicht zu verbreiten. „China gegenwärtige wirtschaftliche Grundlagen sind gut“, beschwor Yi Gang. Das Wachstumspotenzial sei groß. Um die Entwicklung 2019 relativ stabil zu halten, hat die Regierung aber schon die Geld- und Haushaltspolitik gelockert. „Die chinesische Regierung fürchtet einen starken wirtschaftlichen Abschwung“, sagte Max Zenglein vom China-Institut Merics in Berlin. Es werde versucht, dem Wachstum etwa durch Infrastrukturprojekte Impulse zu geben.

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