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Gesperrter Suezkanal: Beispiel für Verletzlichkeit weltweiter Lieferketten

Kommentar : Beispiel für Verletzlichkeit weltweiter Lieferketten

Die Corona-Krise führt täglich vor Augen, wie verletzlich weltweite Lieferketten sind. Zuerst waren Masken und Schutzkittel Mangelware, die ausgerechnet aus China importiert werden mussten, das von der Pandemie als erstes getroffen wurde.

Dann gab es viel zu wenige Coronatests und aktuell ist Impfstoff knapp. Auch die Sperrung des Suez-Kanals dürfte dazu beitragen, dass bestimmte Güter wesentlich später geliefert werden können. Aber sollte die EU deshalb alles, was sie braucht, selbst produzieren? Nein!

Gerade Deutschland ist als Exportnation ganz besonders auf den weltweiten Handel angewiesen. Trotzdem muss Europa darauf achten, in besonders sensiblen Bereichen wie der Medikamenten- oder Impfstoffproduktion endlich genügend eigene Werke aufzubauen.