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Genossenschaftsbanken machen Milliardengewinn

Genossenschaftsbanken machen Milliardengewinn

(dpa) Die Volks- und Raiffeisenbanken in Deutschland haben im vergangenen Jahr trotz des anhaltenden Zinstiefs und hoher Kosten für Regulierung erneut einen Milliardengewinn gemacht. Nach vorläufigen Zahlen erzielten die 972 (Vorjahr: 1021) Genossenschaftsbanken, die im Bundesverband der deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) organisiert sind, zusammen rund 1,7 Milliarden Euro Jahresüberschuss. Das war nach Angaben des BVR sogar mehr als ein Jahr zuvor - auch weil der Vorjahreswert noch auf rund 1,4 Milliarden Euro nach unten korrigiert wurde, nachdem die Institute deutlich mehr an Vorsorgereserven bildeten. Zuwächse gab es sowohl bei Krediten als auch bei Einlagen.

Angesichts des anhaltenden Zinstiefs erwartet der Verband zunehmend Fusionen und Filialschließungen. 2016 sank die Zahl der genossenschaftlichen Institute erstmals unter die Marke von 1000. Nach 49 Fusionen gab es zum Jahresende 972 Institute.