Luftfahrt: Geldstrafen für Ex-Vorstände wegen Fast-Pleite der HRE 

Luftfahrt : Geldstrafen für Ex-Vorstände wegen Fast-Pleite der HRE 

() Die Lufthansa-Tochter Eurowings hat bereits erste Piloten aus den Reihen der insolventen Air Berlin eingestellt. Eine genaue Zahl nannte das Unternehmen gestern nicht. Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit kritisierte die Abwerbungen und die Arbeitsbedingungen beim neuen Arbeitgeber.

Neun Jahre nach der Fast-Pleite der Hypo Real Estate (HRE) hat das Landgericht München einen Schlussstrich gezogen und den Strafprozess gegen den damaligen Bankchef Georg Funke eingestellt. Ob er die Schieflage der Bank tatsächlich vertuscht habe, sei in der bisherigen Beweisaufnahme nicht zu klären gewesen, teilte das Gericht am Freitag mit.

Funke muss 18 000 Euro, der mitangeklagte ehemalige Finanzvorstand Markus Fell 25 000 Euro an gemeinnützige Vereine zahlen, dann ist das Verfahren gegen die beiden zu Ende. Auch die Staatsanwaltschaft ist einverstanden, wie das Gericht mitteilte. In der weltweiten Finanzkrise 2008 hatte der Bund die Pfandbriefbank HRE mit Milliardenspritzen vor der Pleite bewahrt und im Oktober 2009 zwangsverstaatlicht, um ein Fiasko für den Finanzplatz Deutschland zu verhindern. In der Öffentlichkeit wurde Funke zum Symbol des Zockers.

(dpa)
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