Freihandelsabkommen: Interesse am japanischen Markt wächst

Danke Freihandelsabkommen : Interesse deutscher Firmen am japanischen Markt wächst

Rund zwei Monate nach dem Start der Freihandelszone zwischen der Europäischen Union und Japan wächst Wirtschaftsverbänden zufolge das Interesse deutscher Unternehmen am japanischen Markt. Zwar gebe es noch keine genauen Daten, die Auslandshandelskammer in Japan registriere aber zunehmende Anfragen deutscher Firmen, die sich dort engagieren wollten, teilte der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) auf Anfrage mit.

Je nach Branche sei aufgrund des Wegfalls von Zöllen von Kosteneinsparungen in Höhe mehrerer Millionen Euro zu hören.

Die EU und Japan bilden seit 1. Februar die größte Freihandelszone der Welt mit 635 Millionen Menschen. Durch den nahezu vollständigen Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen soll das Wachstum angekurbelt werden. Marktchancen gibt es nach DIHK-Angaben unter anderem bei Erzeugnissen, auf die Japan bisher hohe Zölle erhoben habe, etwa Lebensmittel sowie Bekleidung.

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