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EU führt dauerhaft eigene Schutzzölle auf Stahlprodukte ein

Stahlprodukte : EU führt dauerhaft eigene Schutzzölle ein

Die EU führt dauerhaft Sonderabgaben auf Stahlprodukte ein, um europäische Hersteller vor Marktverzerrungen durch die US-Zölle zu schützen. Wie die EU-Kommission gestern mitteilte, stimmten die Mitgliedstaaten einem entsprechenden Plan zu.

Er soll ab Februar umgesetzt werden. Die Regelungen sollen vorerst bis Juli 2021 gelten. Die Sonderabgaben umfassen einen Zusatzzollsatz in Höhe von 25 Prozent auf Importe, die wegen der US-Zölle zusätzlich in die EU kommen. An der Verzollung der traditionellen Stahl-Importmengen ändert sich nichts. 

(dpa)