Nach zweiter Insolvenz von Esprit Ex-Vorstand sieht keine Perspektive – „Es müssen wohl alle 57 Filialen schließen“

Düsseldorf · Der Modekonzern ist in Europa erneut insolvent. Ein ehemaliger Top-Manager sieht keine Hoffnung mehr für den Handel – die Düsseldorfer Belegschaft schon. Sie setzt auf den neuen Investor.

Ehemaliger Top-Manager sieht keine Perspektive für Esprit-Konzern.

Ehemaliger Top-Manager sieht keine Perspektive für Esprit-Konzern.

Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Am Mittwochmorgen um neun Uhr erfuhren die Betriebsräte von Esprit bei einer Versammlung in der Europazentrale in Ratingen, was im Laufe des Tages beim Amtsgericht Düsseldorf beantragt wurde – und seitdem bundesweit für Schlagzeilen sorgt: Das Europageschäft des Modekonzerns ist schon wieder insolvent, es ist das zweite Mal binnen vier Jahren.