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Erotik-Konzern Beate Uhse erneut in die Pleite gerutscht

Wohl 70 Arbeitnehmer betroffen : Erotik-Händler Beate Uhse erneut insolvent

Die Restunternehmen des einstigen Erotik-Konzerns Beate Uhse haben erneut Insolvenz angemeldet. Die Muttergesellschaft be you GmbH sowie die drei Tochterunternehmen Beate Uhse Einzelhandels GmbH, Versa Distanzhandel und Beate Uhse Fun Center hätten den Insolvenzantrag am vergangenen Mittwoch beim Amtsgericht Flensburg gestellt, sagte ein Sprecher des Gerichts.

Zum Insolvenzverwalter sei der Anwalt Sven-Holger Undritz von der Kanzlei White&Case bestellt worden.

Beate Uhse hatte über viele Jahre Umsatz und Gewinn eingebüßt und war im vergangenen Jahr aus der Insolvenz heraus an einen Fonds des niederländischen Investors Robus Capital Management verkauft worden. Der Personalbestand wurde im Laufe des vorigen Insolvenzverfahrens von 500 auf 150 abgebaut, die „Wirtschaftswoche“ nennt nun 70 betroffene Arbeitnehmer. Aktuelle Bilanzen des Unternehmens liegen nicht vor.