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Billiggeld-Flut: Die Risiken wachsen

Billiggeld-Flut : Die Risiken wachsen

Vielleicht im Oktober. Der EZB-Präsident zögert den Einstieg in das Ende der Politik des billigen Geldes immer weiter hinaus. Obwohl die Wirtschaft in der Eurozone immer besser läuft, hält Mario Draghi an den gigantischen Anleihekäufen und dem Nullzins fest.

Er macht nicht einmal Andeutungen, die auf eine beginnende Wende schließen lassen. Jetzt müssen der teurere Euro und die daraus folgenden Sorgen um die Exporte als Gründe herhalten, um das Spiel auf Zeit zu rechtfertigen. Es wird aber immer irgendeine Kennzahl geben, die einer strafferen Geldpolitik widerspricht. Inzwischen wachsen die Risiken. An den Immobilienmärkten beginnen sich Preisblasen zu entwickeln. Wann, wenn nicht jetzt im Aufschwung, ist es Zeit, die Flut des billigen Geldes zu stoppen?