Die EU-Kommission senkt die Wachstumsprognose auf 1,3 Prozent

Konjunktur : Brüssel senkt die Wachstumsprognose

Angesichts zunehmender internationaler Spannungen stehen Europas Wirtschaft schwierige Zeiten bevor. Die EU-Kommission korrigierte ihren Konjunkturausblick für die Eurozone erneut nach unten. Gründe sind vor allem die sich abkühlende Weltwirtschaft und der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China, was sich vor allem in Deutschland bemerkbar macht.

Positiv wirken sich hingegen hohe Beschäftigungszahlen, steigende Löhne und günstige Finanzierungsbedingungen aus. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der 19 Staaten mit der Gemeinschaftswährung soll 2019 nach der neuen Prognose um 1,2 Prozent zunehmen. Schon im Februar hatte die EU-Kommission ihre Vorhersage von 1,9 auf 1,3 Prozent heruntergeschraubt. In den vergangenen sieben Jahren verzeichnete die Eurozone stets Wachstum, seit 2015 lag es bei etwa zwei Prozent oder darüber. Das Wachstum werde sich in sämtlichen Staaten fortsetzen, vor allem wegen starker Binnennachfrage, sagte der EU-Kommissar Valdis Dombrovskis.

(dpa)