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Corona-Tarifvertrag für McDonalds, Burger King und Co

Kurzarbeit wegen Corona-Pandemie : Mehr Geld für Mitarbeiter von Fastfood-Ketten

Die Beschäftigten bei McDonalds, Burger King und Co. bekommen während der Coronavirus-Krise mehr Geld im Fall von Kurzarbeit. Die Entgelte werden über das normale Kurzarbeitergeld hinaus auf 90 Prozent des alten Nettoeinkommens aufgestockt.

Zudem verzichten die Unternehmen auf betriebsbedingte Kündigungen, wie der Bundesverband der Systemgastronomie (BdS) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Dienstag mitteilten. Das sei der Inhalt einer Zusatzvereinbarung zum erst kürzlich geschlossenen Tarifvertrag für die rund 120 000 Beschäftigten der Systemgastronomie-Branche.

„Uns war es wichtig, dass wir den drohenden Einkommensverlust bei Kurzarbeit für die Beschäftigten mit der Regelung etwas abfedern können“, sagte der stellvertretende NGG-Vorsitzende Freddy Adjan. „Vor allem haben wir es geschafft, einen Kündigungsschutz zwei Monate über die Laufzeit der Kurzarbeit hinaus zu vereinbaren.“ In einer gemeinsamen Mitteilung von Verband und Gewerkschaft heißt es: „Zurückgehende Gästezahlen, Umsatzeinbußen und Einschränkungen des öffentlichen Lebens stellen eine Belastungsprobe für die gesamte Branche dar.“