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Amazon will 100 000 US-Jobs schaffen

Amazon will 100 000 US-Jobs schaffen

Der Online-Händler Amazon will in den USA massiv expandieren und 100 000 neue Arbeitsplätze schaffen. Damit soll die Belegschaft dort binnen 18 Monaten von derzeit 180 000 um mehr als 50 Prozent auf 280 000 steigen, teilte der Konzern gestern mit. Die Ankündigung erfolgte rund eine Woche vor dem Amtsantritt des neuen Präsidenten Donald Trump , der US-Firmen wiederholt vor der Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland gewarnt hatte.

Der Konzern begründete die Aufstockung des Personals aber nicht mit dem Regierungswechsel, sondern mit der geplanten Weiterentwicklung Amazons vom Online-Händler zu einem Hightech-Unternehmen mit Sparten wie künstlicher Intelligenz und Cloud-Speichertechnik. "Innovation ist eines unserer leitenden Prinzipien bei Amazon , sie hat hunderttausende amerikanische Jobs geschaffen", erklärte Amazon-Chef Jeff Bezos . Die neu ausgeschriebenen Stellen richten sich den Angaben zufolge an eine breite Palette potenzieller Bewerber von Ungelernten bis hin zu Akademikern. Ingenieure und Software-Entwickler seien ebenso gefragt wie Berufsanfänger und Auszubildende, erklärte das Unternehmen. "Diese neuen Job-Möglichkeiten stehen Menschen aus dem ganzen Land und mit jeder Art von Erfahrung, Ausbildung und Können offen." Amazon-Chef Jeff Bezos erläuterte, das Unternehmen wolle USA-weit weitere Logistik- und Kundendienstzentren eröffnen. In diesen Zentren sollten viele Jobs auch jenseits des Konzernsitzes Seattle oder der Hightech-Region Silicon Valley entstehen.

Nach Trumps Wahlsieg hatten bereits Konzerne wie Ford, Fiat Chrysler und Carrier angekündigt, in den USA neue Jobs schaffen zu wollen.