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Abstand von Windrädern zu Häusern bleibt umstritten.

Bund sucht Kompromiss mit Windkraftgegnern : Altmaier hält an Abstandsregelung für Windräder fest

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hält an der umstrittenen gesetzlichen Regelung für den Mindestabstand von Windrädern zur Wohnbebauung fest. Der CDU-Politiker sagte dem „Handelsblatt“, es sei richtig, bei der Windenergie den von der großen Koalition beschlossenen Mindestabstand von 1000 Metern festzuschreiben.

„Es gibt eine klare Beschlusslage der gesamten Koalition aus dem Klimakabinett.“ Umstritten ist, dass ein Mindestabstand von 1000 Metern zwischen Windrädern und Wohnsiedlungen schon bei mehr als fünf Häusern greifen soll. Die Vertreter der Energiebranche fürchten, dass sich die Krise der Windkraft an Land so verschärft, weil kaum noch neue Flächen für Windräder ausgewiesen werden könnten. Altmaier will die Akzeptanz erhöhen. „Wir brauchen auch einen Konsens mit den Windkraftgegnern, wenn der Ausbau von Windparks wieder in Gang kommen soll.“ Der Linke-Energiepolitiker Lorenz Gösta Beutin fordert die Bundesregierung auf, „ihre Energiewende-Kamikaze unverzüglich einzustellen, das Kohleausstiegsgesetz zu beschließen und der Energiewende keine neuen Knüppel in die Speichen zu schmeißen.“