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4. Saarland-Pitch: Gründer auf der Suche nach Wagniskapital

4. Saarland-Pitch: Gründer auf der Suche nach Wagniskapital

Von Handyprogrammen, die beim Lernen oder bei der Steuererklärung helfen, bis zur Produktion von nahrhaften Mikroalgen - die Bandbreite der Firmenideen war groß beim 4. "Saarland-Pitch" gestern im Haus der Wirtschaftsförderung in Saarbrücken . Bei einem "Pitch" werden Geschäftsideen in kurzer Zeit präsentiert und anwesenden Investoren schmackhaft gemacht. Beim Saarland-Pitch, von der Kontaktstelle für Wissens- und Technologietransfer der Saar-Uni und der Saarländischen Wagnisfinanzierungsgesellschaft organisiert, hatten insgesamt zehn Gründer jeweils fünf Minuten Zeit, um ihre Konzepte vorzustellen.

Die meisten der Ideen waren in der IT-Branche angesiedelt. Zwei Smartphone-Apps wurden zum Beispiel präsentiert: Der "Learn-Alyst" vom Riegelsberger Tobias Warken und seinem Team soll die "Art, wie Menschen lernen, revolutionieren". Mit dem "taxbutler" will Matthias Raisch aus Baden-Württemberg das Ausfüllen von Steuererklärungen vereinfachen. Die Firma AlgaeSL aus Merzig dagegen will Handfestes produzieren: Die Vitamine und Proteine in angebauten Mikroalgen sollen Mensch und Tier nutzen.

Im Gegensatz zu vielen ähnlichen Veranstaltungen ist der Saarland-Pitch kein Wettbewerb, es gab also keinen Sieger und keinen Preis. Dafür konnten sich Investoren um die Gründer scharren, Fragen stellen und vielleicht sogar schon ein Investment anschieben. "Zwei, drei der vorgestellten Ideen" seien durchaus interessant, sagte etwa ein Investor aus Lothringen, freilich ohne dabei Näheres zu verraten.