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RKI meldet 10999 Corona-Fälle in Deutschland

Bisher 20 Todesfälle : RKI meldet 10999 Corona-Fälle in Deutschland

Das Robert-Koch-Institut (RKI) in Berlin meldet nun eine fünfstellige Zahl von Corona-Fällen in Deutschland.

Demnach wurden dem bundesweit für Infektionskrankheiten zuständigen Institut aus den Ländern insgesamt 10 999 Infektionsfälle (Stand: 19. März, null Uhr) übermittelt, die Todesfälle werden mit 20 beziffert. Somit kommen 13,23 Krankheitsfälle auf 100 000 Einwohner. Diese Zahlen hat das RKI am Donnerstagvormittag veröffentlicht. Am Vortag zählte das Institut nur 8198 Ansteckungen – das bedeutet einen Zuwachs um 2801 Fälle.

Jedoch weist die Übersicht des RKI zumindest für das Saarland keine aktuellen Zahlen aus, das kleinste Flächenland ist hier mit 99 Corona-Fällen gelistet. Offenbar liegt ein Meldeverzug vor, denn das Gesundheitsministerium in Saarbrücken bestätigte bereits am Mittwoch insgesamt 169 Fälle. Nach SZ-Informationen sind den lokalen Behörden derzeit 182 Infektionen bekannt.

Die US-amerikanische John Hopkins Universität zählt aktuell mehr Infektionen als das RKI, 12 327 insgesamt. Damit liegt die Bundesrepublik bei den Fallzahlen international auf Platz fünf. Den höchsten Wert weist China mit 81 138 Fällen auf, gefolgt von Italien mit 35 713 Krankheitsfällen. Nach Angaben der Universität sind in Deutschland bisher 28 Menschen an dem neuartigen Virus gestorben, genesen sind 105 Personen.

In Frankreich gibt es laut dieser Datenquelle bis heute 9054 bestätigte Corona-Fälle. Gestorben sind im deutschen Nachbarland bisher 243 Patienten, ein Dutzend ist von der Lungenkrankheit Covid-19 mittlerweile genesen. Nach den jüngsten Zahlen der regionalen Gesundheitsbehörde ARS (Stand: 17. März, 15 Uhr) sind in der Grenzregion Grand Est bisher 1820 Menschen erkrankt, von denen 61 starben.

Für Luxemburg sind in der Übersicht der John Hopkins Universität noch 203 Corona-Patienten angegeben – während die Behörden im Großherzogtum zwischenzeitlich 335 Fälle und vier Tote bestätigt haben. Der luxemburgische Premier Xavier Bettel hat vorgestern den Notstand ausgerufen, zunächst für drei Monate. Zu diesem Zeitpunkt lag die Zahl der Infektionen in Luxemburg noch bei 140, davon wurden sechs Erkrankte stationär in einem Krankenhaus behandelt.