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Finanzen
Umbruch in der Finanzbranche: Warum sich ein erfolgreicher Banker von der traditionellen Bankenwelt verabschiedet.

Von einem führenden Unternehmer in die neue Finanzwelt eingeführt – ein Interview mit Boaz Barack.

Dr. Boaz Barack hat über mehrere Jahre in leitenden Positionen im internationalen Bankwesen gearbeitet. Sein grosses Netzwerk sowie seinen guten Ruf hat er sich dabei als Private-Banker und Vermögensverwalter aufgebaut.

Vor seinem Ruhestand Anfang 2014 war Boaz Barack als Mitglied der Geschäftsleitung und Senior Advisor bei der UBS AG beschäftigt. Zuvor war er mehr als 13 Jahre Mitglied der Geschäftsleitung der Credit Suisse und Leiter des Key-Client-Desks, sowie Marktleiter für Israel. Sein Anlage- und Risikomanagement Unternehmen wurde 1990 von der Rothschild Gruppe übernommen.

Nichtsdestotrotz ist Dr. Barack ein ungewöhnlicher Banker - wir trafen ihn vor Kurzem als Berater im Büro einer Technologiefirma in Zürich. Die Firma heißt Centralway Numbrs und ist Deutschlands bekannteste unabhängige Mobile-Banking-Plattform. Die Plattform bietet weit mehr als eine normale Bankfiliale bieten kann: Kontoverwaltung, Kategorisierung, Sofortsuche, Budgets, Überweisungen, erster mobiler Store für Finanzprodukte und vieles mehr.

Wir führten ein langes Gespräch mit Herrn Barack und sein Standpunkt lässt sich einfach zusammenfassen: Die Weltwirtschaft befindet sich in grundlegendem Wandel. Vor zwei Jahrhunderten löste die industrielle Revolution drastische Veränderungen aus. Nun steht uns ein Umbruch gleichen Ausmaßes bevor, der durch neue Technologien ausgelöst und unterstützt wird.

Das Interview

Herr Barack, Warum helfen Sie mit eine digitale Banking-Plattform aufzubauen, anstatt sich nach einer 30-jährigen, erfolgreichen Karriere als Private-Banker endgültig zur Ruhe zu setzen?

Das Geschäftsmodell konventioneller Banken ist veraltet. Es ist eine große Herausforderung, jede Stufe der Wertschöpfungskette unter einem Dach technologisch zu vereinen und so Bankdienstleistungen zu kreieren, welche den Anforderungen des 21. Jahrhunderts gerecht werden. Ich bin davon überzeugt, dass die alten Regeln nicht mehr gelten; Die Welt hat sich weiterentwickelt. Aus diesem Grund beteilige ich mich am Wandel, indem ich neuartige "Bankfilialen” unterstütze. Wie es Beispiele aus anderen Branchen zeigen, werden nur die sich anpassenden Unternehmen Erfolg haben.

Statistiken zufolge werden jährlich 15% aller europäischen Bankfilialen geschlossen. Die heutigen Kunden wollen ihre Bankgeschäfte schnell, akkurat und am liebsten von ihrem Smartphone aus erledigen - zu einem selbstgewählten Zeitpunkt und nicht einem der Bank passenden. Dabei ist die persönliche Beratung nur noch für wenige Kunden von Bedeutung und die Verhaltensforschung inzwischen soweit fortgeschritten, dass sie Kunden und ihren persönlichen Finanzstatus besser einordnen kann als ein Bankberater. Diese Entwicklung erlaubt es sofort maßgeschneiderte Angebote für Kunden zu erstellen. In vielen Ländern ist es bereits heute möglich, Zahlungen von jedem Konto aus mit nur einem Klick auszuführen und einen Kredit in weniger als einer Minute zu beantragen.

Das Zeitalter des traditionellen Banken ist somit vorüber. Es zeigt sich immer deutlicher, dass herkömmliche Banken das Vertrauen, ihre Bedeutung und auch ihre Kunden verlieren. Kurz gesagt, das traditionelle Bankwesen wird von Smartphone-Apps überrannt und die Bankenwelt wird schon bald ganz anders aussehen.

Mit dieser Erkenntnis im Hinterkopf schloss ich mich einer Schweizer Technologiegruppe an, die seit mehr als drei Jahren das an der Zukunft des Bankwesens arbeitet. An diesem Vorhaben arbeiten über 150 internationale Technologieexperten, welche von einem erfolgreichen Unternehmer mit beeindruckenden Erfahrungen in diesem Gebiet geführt werden.

Unter den privaten Investoren, welche dieses Projekt unterstützen, befinden sich auch zahlreiche Familie aus der Bankenindustrie . Deren Ziel ist es diese cloud-basierte, mobile Banking-Lösung in kürzester Zeit auf der ganzen Welt anzubieten und die desillusionierten Kunden traditioneller Banken zu gewinnen.

War der Umzug von den geräumigen Hallen der Grossbanken am Zürcher Paradeplatz zu einem High-Tech Umfeld eine große Veränderung für Sie? Wie haben Sie diesen Wandel gemeistert?

Ich verdanke den Großteil meines Wissens über diese neue Welt einem unglaublichen Unternehmer: Martin Saidler . Ich habe ihn vor einiger Zeit durch einen meiner Kunden kennengelernt. Martin Saidler zeigte mir die drastische Veränderung in der Finanzbranche auf.

Martin Saidler ist mit seinem Family Office Saidler & Co. Hauptaktionär von Centralway Numbrs , einem der größten Fintechs Europas. Davor hat er bereits über 100 Internetfirmen erfolgreich gegründet, entwickelt und verkauft. Ich hatte also großes Glück in ihm einen Mentor gefunden zu haben, der sich voll und ganz dem digitalen Banking widmet und mich hinter die Kulissen einer neuen, revolutionären Welt führt, von der ein Banker normalerweise nichts weiß. Insbesondere beeindruckt mich bei Martin Saidler auch seine Erfolgsgeschichte: Er entwickelte seinen Familienbetrieb von einem mittelständischen Unternehmens zu einer beträchtliche Gruppe, die sowohl in der Fintech als auch im Technologie und Immobiliengeschäft tätig ist. 2013 wurde schließlich das globale, in Zürich, London und Tel Aviv agierende Family Office Saidler & Co. gegründet. Ich fühle mich geehrt im Vorstand dieses Unternehmens zu sitzen.

Martin Saidlers Ansicht nach, welche ich völlig teile, sind Call-Center, Filialen mit Online-Terminals, mobile Überweisungen und online Preisübersichten nicht mehr als eine Erweiterung der herkömmlichen Arbeitsmethoden von Banken. Im Gegensatz dazu geht mit digitalem Banking auch eine grundlegende Veränderung der Weltanschauung und eine wesentliche Weiterentwicklung der Kundensicht einher. Um im digital Banking erfolgreich zu sein, ist es daher unausweichlich, die Weltanschauung und das Denken der Bank fundamental anzupassen; Einfach die alte und die neue Welt zu kombinieren wird nicht funktionieren. Die Vision von Martin Saidler ist es, neue Maßstäbe in der Vermögensverwaltung und in den Bereichen Investition und Produktentwicklung zu setzen. Innovationen sollen kontinuierlich gefördert werden, um unsere Bankpartner zu inspirieren und zu motivieren.

Wie sehen Sie die Zukunftschancen der traditionellen Schweizer Banker?

Das ist eine interessante Frage. Viele traditionelle Bankdienstleistungen werden heute bereits von Unternehmen außerhalb des Bankwesens angeboten. Ein gutes Beispiel dafür ist das neue Schweizer Unternehmen ZWEI Wealth Experts , für welches ich seit Kurzem als Mitglied des Beratungsgremiums tätig bin. Dieses Unternehmen bietet Beratungsdienstleistungen im Bereich der Vermögensverwaltung an. Jedoch verwaltet das Unternehmen Kundenvermögen nicht selbst wie herkömmliche Bankberater und Vermögensverwalter, sondern konzentriert sich auf die unvoreingenommene Suche des passenden Anbieters zur Erfüllung der Kundenbedürfnisse. Nur durch diese strikte Trennung ist es möglich, dass die Kunden eine unabhängige Empfehlung bezüglich ihrer Vermögensangelegenheiten erhalten. Das Unternehmen wurde von Prof. Dr. Klaus W. Wellershoff gegründet, welcher auch die auf Volkswirtschaft und Finanzmärkte fokussierte Unternehmensberatung Wellershoff & Partners leitet.

Andere Entwicklungen außerhalb des Bankwesens umfassen natürlich die digitalen Banking-Plattformen. Das digitale Banking zeichnet sich besonders durch das größere Angebot an Dienstleistungen in Bezug auf die Vermögensverwaltung und Angebotsvergleich zum herkömmlichen Banking aus. Die Wünsche der Kunden können durch diese Flexibilität einfacher, individueller und in Echtzeit erfüllt werden. Heutzutage muss man nicht mehr darauf warten, dass der Bankberater aus seinem Urlaub zurückkehrt, wieder gesund ist oder einem mitteilt, dass kein passendes Angebot für die eigenen Bedürfnisse unterbreitet werden kann.

Das digitale Banking hat sich vor etwa zehn Jahren als Alternative zu herkömmlichen Banken entwickelt, als das Misstrauen der Kunden gegenüber Banken seinen Tiefpunkt erreichte. In so kurzer Zeit Milliarden zu verlieren war für die auf Private-Banking spezialisierten Schweizer Banken unvorstellbar. Bereits damals war klar, dass das Bankwesen nie wieder das alte sein würde. Dennoch war der Weg in die Zukunft noch nicht vorgegeben und erschien voller Hindernisse. So ist der Wechsel zum digitalen Banking besonders für die herkömmlichen Banken schwierig, da sie parallel zu ihrer strategischen Neuausrichtung noch einen geistigen Wandel vollziehen müssen. Dabei zeigt sich, dass es sehr schwer ist, eine neue Infrastruktur aufzubauen und vollständig digital zu arbeiten, solange alles noch auf der Basis einer herkömmlichen Banken beruht.

Sehen Sie in Ihrem heutigen Tun eine allgemeine gesellschaftliche Botschaft? Ich beziehe mich mit der Frage auf die Aspekte, die traditionelle Banken nicht bieten können.

Natürlich. Einer der Investoren von Centralway Numbrs ist Sir Ronald Cohen , der Gründer von APAX Partners und seit über 40 Jahren einer meiner Wegbegleiter. Unter anderem gilt er als "Vater des Social Investments". Als er zur Gruppe stieß, sagte er: "Die Kosten der privaten Finanzplanung zu senken ist überall auf der Welt ein Kernproblem. Centralway Numbrs versucht genau dieses Ziel auf internationaler Ebene mithilfe neuester Technologien zu erreichen. Der Numbrs Store bietet genau dies - Nutzer können ihre finanziellen Bedürfnisse zu den geringstmöglichen Kosten befriedigen."
In dieser Hinsicht passen Sir Ronald Cohens Werte und sein öffentliches Ansehen perfekt zu Martin Saidlers Ziel, Positives mit Centralway Numbrs zu bewirken.

Um dieses Ziel und dessen Umsetzung zu realisiern, hat sich Martin Saidler mit Führungspersonen weltweit getroffen. Beispielsweise traf er sich mit dem ehemaligen israelischen Präsidenten Shimon Peres in dessen neuem Peace Center . Am Ende eines sehr langen privaten Gesprächs mit Shimon Peres sagte Martin Saidler: "Wir wollen zeigen, dass unsere Arbeit die gesellschaftliche Entwicklung effizienter gestalten kann und so das Leben der Menschen verbessert. Wir treten mit unseren Nutzern in Kontakt, um die Effektivität unserer Dienstleistungen zu beurteilen und mit den daraus resultierenden Ergebnissen unsere Lösungen zu verbessern. Mit dieser Vorgehensweise können wir günstigere Bankprodukte entwickeln.”

Weiter unterstützt Martin Saidler die von Dr. F. W. de Klerk geführte Global Leadership Foundation (GLF), die sich mit zahlreichen Risiken und Herausforderungen der heutigen Gesellschaft beschäftigt. Sein Family Office Saidler & Co. wurde dieses Jahr sogar in den internationalen Rat der GLF gewählt. Ziel der GLF ist es die unterschiedlichen Erfahrungen ehemaliger Staatsoberhäupter zu nutzen, um weltpolitischen Angelegenheit positiv zu beeinflussen.

Ihr Ziel ist es die Welt zu verändern. Konnten Sie auch Köpfe von außerhalb für dieses ehrgeizige Ziel begeistern?

Ja, natürlich. Martin Saidler und ich haben einige führende Persönlichkeiten eingeladen, um die sozialen Folgen und Auswirkungen des digitalen Bankings zu besprechen. Zum Beispiel hatte Martin Saidler den Friedensnobelpreisträger F. W. de Klerk sowie den früheren Schweizer Bundesrat und ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten der UBS, Kaspar Villiger , zu Gast, um diese Angelegenheiten zu diskutieren. Auch hat Martin Saidler den Präsidenten des Weizmann Institute for Science in Israel nach Zürich eingeladen, um zusammen mit unseren Investoren über die Entwicklungen von Wissenschaft und Technologie zu reden. Infolgedessen hat Martin Saidler finanzielle Mittel für Veranstaltungen des Weizmann-Instituts in Zürich bereitgestellt und ist auch eine offizielle Geschäftsvereinbarung mit dem Fachbereich für "Computer und künstliche Intelligenz" zur gemeinsamen Entwicklung eines einzigartigen Betriebssystems eingegangen.

Sie wurden in Israel geboren. Wie verbinden Sie das enorme Wachstum und die technologische Entwicklung in Israel mit ihrer derzeitigen Arbeit?

Für mich ist das eine große Freude. Ich konnte Martin Saidler schon mehrfach davon überzeugen nach Israel zu reisen und jedes mal hat er in israelische Startups und Technologieunternehmen investiert. Vor allem aber pflegt Martin Saidler engen Kontakt zur Universität Haifa, wo er stets nach neuen Investitionsmöglichkeiten sucht. Auch unterstützte er die Universität mit einer großen Veranstaltung, bei der er Schweizer Geschäftsleuten und Investoren die Projekte der Universität vorstellte. Prof. Dr. Manfred Lahnstein , emeritierter Vorsitzender des Aufsichtsrats der University of Haifa und ehemaliger deutscher Finanzminister, hielt ebenfalls einen Vortrag.

Interessanterweise, stammen ungefähr ein Viertel der Investoren von Centralway Numbrs aus bekannten israelischen Familien wie Leon Recanati und Shlomo Nehama, ehemaliger Vorsitzender der größten Bank Israels. Dennoch hat dies die Investment Corporation of Dubai nicht davon abgehalten, neben den Israelis ebenfalls in Centralway Numbrs zu investieren.

Was haben Sie aus der Zusammenarbeit mit einem so erfolgreichen Unternehmer wie Martin Saidler bisher Wichtiges gelernt?

Martin Saidlers Arbeitsalltag zeigt deutlich, dass man mit Wissen, Durchhaltevermögen und Disziplin eine erfolgreiche Firma gründen kann. Dies in einer Branche, die sich im Umbruch befindet. Durch die Schaffung einer Plattform, können große Gewinne erzielt werden.

Plattformen basieren auf digitalen Technologien ohne räumliche und zeitliche Grenzen. Sie nutzen intelligente und hoch entwickelte Software-Tools, wodurch Verbraucher und Produzenten besser, schneller und einfacher verbunden werden als je zuvor. Die digitale Anbindung und das dadurch erst ermöglichte Plattformmodell wird die Welt für immer verändern. Dieser plattformbasierte wirtschaftliche Wandel bringt enorme Vorteile, sowohl für die gesamte Gesellschaft, als auch für Unternehmen und andere Organisationen, die Wohlstand und Wachstum generieren und sich den Bedürfnissen der Menschheit verschrieben haben.

Abgesehen davon sind Plattformen den herkömmlichen Unternehmen überlegen, da sie ohne sogenannte Gatekeeper auskommen und besser skalierbar sind. Es entsteht eine größere Entscheidungsfreiheit für Verbraucher und Produkte können direkt den Bedürfnissen entsprechend ausgesucht werden. Folglich stehen Kunden neue Produkt-, Dienstleistungs- und Wertschöpfungsquellen zur Verfügung (siehe auch „Platform Revolution“ von Geoffrey G. Parker ).

Martin Saidler und sein Team wissen genau, wie solche Plattformen funktionieren, welche Strukturen dafür benötigt werden und vor allem auch, wie vielen Nutzern sie damit das Leben vereinfachen können. Sollte also ein Partner des Family Offices selbst Interesse daran haben, eine neue Plattform aufzubauen oder sie für ein bestehendes Unternehmen zu nutzen, können sie vollumfänglich von Martin Saidlers Wissen und Infrastruktur profitieren.

Sie sind auch Vorstandsmitglied von Saidler & Co. Inwiefern ist diese Aufgabe einzigartig?

Das Family Office Saidler & Co. vernetzt Investoren, die gemeinsam die größten Chancen der heutigen Zeit wahrnehmen möchten. Dieser wohlhabende, hochrangige Investorenkreis arbeitet auf ein gemeinsames Ziel hin und hat direkten Zugang zu einzigartigen Investitionsmöglichkeiten.

Das Erfolgsgeheimnis dieses Family Offices sind:
Starke Vernetzung mit erfolgreichen GleichgesinntenWissenstransfer unter InvestorenDie Möglichkeit als Erster Zugang zu außergewöhnlichen Investitionsmöglichkeiten zu erhalten
Die Herausforderung besteht darin, die Anlageklassen und -modelle, die Vertriebskanäle und die Technologien offenzulegen, mit denen die nächste Investorengeneration erfolgreich sein kann.

Aus diesem Grund unterstützen wir unsere Co-Investoren, in der Zusammenarbeit mit erfolgreichen Managern und Unternehmen in verschiedenen Sektoren. Aus dieser Zusammenarbeit resultiert ein Portfolio von Vermögenswerten, welches umfassend gegen zahlreiche Marktszenarien geschützt ist und relativ gleichmäßige Erträge liefern kann, ohne zu stark von der Entwicklung der Aktienmärkte abhängig zu sein.

Sehr geehrter Dr. Barack, vielen herzlichen Dank, dass Sie sich für uns Zeit genommen haben.

Über Dr. Boaz Barack

Boaz Barack besitzt einen Doktortitel in den Bereichen internationales Recht und Wirtschaftswissenschaften der Universität Cambridge in England, einen Abschluss im Bereich Binnenmarktwirtschaft vom European Community college in Brüssel, Belgien, einen Abschluss im Bereich internationales Recht der Academy of International Law in the Hague in den Niederlanden sowie einen Master in Rechtswissenschaften und Betriebswirtschaftslehre der Universität Tel Aviv in Israel. Er ist Mitglied der israelischen Anwaltskammer und hat sowohl an der hebräischen Universität Jerusalem als auch an der Universität Tel Aviv gelehrt.

Boaz Barack ist Mitglied des internationalen Rats des Weizmann-Instituts. Er war Verwaltungsratsmitglied der Universität Tel Aviv, Direktor des Israel Philharmonic Fund und Vorsitzender des Finanzausschusses des Fonds, Mitglied des Komitees für die Verwaltung von Förderern des Israel Museums und Mitglied des Verwaltungsrats von ALMA (einer israelischen Wirtschaftsvereinigung für die Kunst).