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Wertvolle Tipps
Sodbrennen wirkungsvoll vorbeugen

Saarbrücken. Viele werden es kennen: Das Brennen hinter dem Brustbein, das saure Aufstoßen und das Druckgefühl im Oberbauch. In den meisten Fällen handelt es sich hierbei um Sodbrennen, einem unangenehmen Schmerz, der verursacht wird durch das Zurückfließen der Magensäure in die Speiseröhre. Je häufiger es auftritt, desto störender wird es für die Betroffenen. Die Ursachen für die säurebedingten Magenbeschwerden sind zahlreich, ebenso wie die Möglichkeiten ihnen vorzubeugen.

Die besten Tipps um Sodbrennen zu vermeiden


Der beste Trick gegen Sodbrennen ist, es gar nicht erst entstehen zu lassen. Hierbei spielen vor allem Ernährung, Fitness und Stresslevel eine große Rolle. Folgende Methoden erlauben es Ihnen, das Risiko für Sodbrennen deutlich zu senken:



- Auf die Ernährung achten: Einige Lebensmittel nehmen größeren Einfluss auf die Entstehung von Sodbrennen als andere. Während zum Beispiel Kartoffeln, Vollkornbrot und fettarme Fleisch- und Milchprodukte als magenschonend gelten, fördern säurehaltige Früchte, Alkohol, Tabak, scharfe Gewürze und fettreiche Speisen die Magenbeschwerden. Die Lebensmittel Ampel gibt einen Überblick, welche Lebensmittel Sie zu sich nehmen und auf welche Sie lieber verzichten sollten, um Sodbrennen vorzubeugen.

- Viel bewegen: Regelmäßig Sport zu treiben, wirkt sich generell positiv auf Körper und Seele aus. Hierbei gilt es jedoch darauf zu achten, dass es Sportarten gibt, die Sodbrennen vorbeugen und solche, die es begünstigen. Magenfreundliche Bewegungsarten sind beispielsweise Schwimmen oder Radfahren, da der Oberkörper hierbei relativ ruhig gehalten wird. Sodbrennen fördern können alle Aktivitäten, die den Magen stark erschüttern oder zusammenpressen. Hierzu zählen unter anderem Joggen und Mannschaftssportarten mit viel aktiver Beinbewegung, wie beispielsweise Handball.

- Normalgewicht halten: Generell stellt ein zu hohes Körpergewicht eine Belastung für den Organismus dar. Vor allem bei großen Fettansammlungen am Bauch drückt die Last auf den Magen und die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung von Sodbrennen steigt. Der Magen gibt dem Druck der durch das Körperfett entsteht nach und Magensäure fließt in die Speiseröhre zurück. Denselben Effekt erzielt übrigens auch schlecht sitzende Kleidung, die den Bauchraum einschnürt. Daher gilt: keine engen Gürtel oder Strumpfhosen tragen und das eigene Gewicht im Auge behalten.

- Stress reduzieren: Da unser Gehirn unter anderem unsere Verdauungsvorgänge steuert, ist es nicht verwunderlich, dass psychischer Stress Auswirkungen auf unsere Magen-Darm-Gesundheit hat. Stressreaktionen reduzieren die Magenbewegung und regen die Säureproduktion an, wodurch Sodbrennen begünstigt wird. Auch Schlafmangel kann dieses Problem hervorrufen. Welche Faktoren Stress auslösen, kann von Mensch zu Mensch verschieden sein. Wichtig ist es, den persönlichen Auslöser zu finden und zu reduzieren oder zu beseitigen.

Konnte dem Sodbrennen trotz aller Maßnahmen nicht vorgebeugt werden, ist der Besuch beim Arzt unumgänglich. Gerade bei länger anhaltenden Beschwerden sollten die Ursachen geklärt und Therapiemaßnahmen eingeleitet werden. Nur so können eine Verschlechterung der Symptome und daraus entstehende Folgeschäden (zum Beispiel Magenbeschwerden, Zahnschmelzabbau) vermieden werden.