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Glücksspiel
Schweizer stimmen für Online-Casinos

In der Schweiz ist eine Revolution im Gange, die fortan das Online-Glücksspiel legalisiert.
In der Schweiz ist eine Revolution im Gange, die fortan das Online-Glücksspiel legalisiert. FOTO: xtock – 190281032 / Shutterstock.com
Saarbrücken. Nun ist die Sache amtlich: Die Schweiz hat sich dazu entschieden, den Weg für legales Online-Glücksspiel freizumachen. Mit einer Volksabstimmung sprachen sich die Bürger hierfür mit mehr als zwei Drittel aus. Künftig wird es in der Schweiz also ganz legal Online-Casinos geben, auch mit der Intention, dass es zu einem Rückfluss des eingesetzten Geldes in die Staatskassen kommt.

Schweiz macht den Weg für legale Online-Casinos frei


Die Schweiz hat sich in einer Volksabstimmung dafür ausgesprochen, den Schweizer Casinos Lizenzen für den Online-Betrieb auszustellen. Was erst undenkbar schien, wurde mit mehr als zwei Drittel beschlossen und wird künftig in die Tat umgesetzt. Wie gut ein Online-Casino funktionieren kann, zeigt sich am Beispiel der vielen Vorreiter, die das Internet zu bieten hat. Einer der führenden Sportwetten- und Glücksspielanbieter auf der Welt ist das 888 Casino. Erfahrungen mit 888 Casino zeigen, dass es sich komplett an den Wünschen der Spieler orientiert. Es besitzt aber eine Lizenz aus dem Ausland und keine der Schweiz. Online-Glücksspiel erfreut sich jedoch auch bei vielen Schweizern einer großen Beliebtheit:

  • Viele spielen in ihrer Freizeit oder auch gemeinsam mit Freunden


  • Manche von ihnen spielen sogar professionell und fahren regelmäßig hohe Gewinne ein

Mit ein Grund dafür, dass die Schweizer den Weg ins Online-Casino gehen und nicht mehr normale Spielbanken besuchen, ist der Komfort und lukrative Bonus-Aktionen.

Schweizer sollen weniger Geld in ausländischen Portalen verzocken

Mit der Legalisierung der schweizerischen Online-Casinos wird auch der Zweck verfolgt, einen Rückfluss des Geldes zu realisieren.
Mit der Legalisierung der schweizerischen Online-Casinos wird auch der Zweck verfolgt, einen Rückfluss des Geldes zu realisieren. FOTO: Pigmonster – 554357881 / Shutterstock.com

Die Schweiz dürfte das Ergebnis der Volksabstimmung freuen, denn dieses kommt der Idee der Regierung zustatten, für einen Rückfluss desjenigen Geldes in die Schweiz zu sorgen, das sonst auf ausländischen Portalen gelandet ist. Online-Casinos in der Schweiz sollen dann künftig bis zu 80 Prozent ihrer erwirtschafteten Gewinne abgeben. Verwendet werden soll das zusätzlich generierte Geld für unterschiedliche Zwecke:

1. Es sollen sowohl humanitäre als auch soziale Projekte gefördert werden

2. Auch für die Aufstockung der Rentenkasse soll das Geld verwendet werden

Führt man sich die Summen vor Augen, die die Schweizer bisher in ausländischen Online-Casinos beim Glücksspiel verzockt haben, so scheinen die avisierten Ziele gut erreichbar zu sein. Pro Jahr sind das nämlich gemäß einer Schätzung der Universität in Bern 250 Millionen Franken, was umgerechnet 229 Millionen Euro entspricht.

Nur Casinos in der Schweiz bekommen eine Lizenz ausgestellt

Was auf der einen Seite eine gute Sache ist, ruft auf der anderen Seite auch Gegner der neuen Regelungen auf den Plan. Sie haben unterschiedliche Kritikpunkte, die sich im Wesentlichen auf die Befürchtung konzentrieren, dass Netzsperren der Anfang von staatlicher Internet-Zensur sind. Parallel zu der Vergabe der Lizenzen an die entsprechenden Casinos sollen nämlich die Glücksspielseiten ausländischer Anbieter gesperrt werden. Das dürfte vor allem professioneller ausgerichtete Spieler und solche, die sehr viel spielen, nicht freuen:

  • Das Volumen an Spielern ist auf den ganz großen Seiten wesentlich höher
  • Auch das Angebot an Spielen wird bei den Schweizer Online-Casinos kleiner ausfallen

Ob die Zwecke der Regierung mit der neuen Ausrichtung des Glücksspielsektors erreicht werden, erscheint vor den genannten Gründen fraglich. Zumindest wird auch nicht die volle Summe der jährlichen Glücksspielausgaben der Bürger in die staatliche Kasse fließen. Ein Anfang ist jedoch gemacht.