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| 15:09 Uhr

Glücklich leben
Ein gesundes Herz – eine Frage der Einstellung

 Ob wir mit einer positiven Lebenseinstellung den Alltag meistern oder miesepetrig unterwegs sind, hat auch Einfluss auf unsere Herzgesundheit.
Ob wir mit einer positiven Lebenseinstellung den Alltag meistern oder miesepetrig unterwegs sind, hat auch Einfluss auf unsere Herzgesundheit. FOTO: : CC0 Creative Commons, emz993, pixabay.com
Saarbrücken. Für den einen ist das Glas stets halb leer, der andere ist dankbar, dass es halb voll ist: Ob wir mit einer positiven Lebenseinstellung den Alltag meistern oder miesepetrig unterwegs sind, hat auch Einfluss auf unsere Herzgesundheit. Anzeichen dafür haben US-Wissenschaftler gefunden, die die Wechselwirkung von Gesundheit und Dankbarkeit für die schönen Dinge im Leben untersuchen.

Millionen von Erkrankungen des Herzens betroffen

Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind weit verbreitet, in Deutschland leiden allein rund zwei Millionen Menschen an chronischer Herzschwäche. Bei der Krankheit, medizinisch Herzinsuffizienz, ist die Pumpfunktion des Organs eingeschränkt. Die Folgen können ein Rückstau des Bluts in Lunge und Venen sein, was wiederum zu Atemnot und Schwellungen (Ödeme) an den Fußgelenken und Beinen führen kann. Häufigste Ursachen für Herzinsuffizienz sind Bluthochdruck und die koronare Herzkrankheit, bei der die Herzkranzgefäße verengt sind.

Zur Behandlung von Herzschwäche kommen blutdrucksenkende ACE-Hemmer, Betablocker und sogenannte Diuretika gegen Flüssigkeitseinlagerungen zum Einsatz. Zeigen ACE-Hemmer nicht die gewünschte Wirkung, kann der Arzt Sacubitril-Valsartan verschreiben, eine neue Wirkstoffkombination. Studien belegen, dass Sacubitril-Valsartan im Vergleich zu bisherigen Behandlungsmethoden die Sterblichkeitsrate um 20 Prozent senkt.

Sich dankbar dem Leben gegenüber zeigen

Zusätzlich zur Einnahme von Medikamenten können Betroffene einiges leisten, um ihrem geschwächten Herzen etwas Gutes zu tun. Dazu gehören ein gesunde Ernährung, Bewegung, der Verzicht auf Zigaretten und möglichst auch auf Alkohol – und die Dankbarkeit, die auch Gegenstand eines US-Forschungsprojekts der University of California, Davis, ist. Für den federführenden Psychologen Professor Robert Emmons sind Feiertage wie Weihnachten die ideale Gelegenheit, um sich dem Leben gegenüber dankbar zu zeigen und so seine Gesundheit zu fördern. Sich im Kreise der Lieben zu versammeln, gemeinsam Zeit zu verbringen, Präsente auszutauschen – perfekt, um das Konzept der Dankbarkeit zu erproben und sich die Haltung anzueignen, dass das Leben ein Geschenk ist!

Dass eine bejahende Lebenssicht und dankbare Haltung sich positiv auf die Gesundheit im Allgemeinen und die Herzgesundheit im Besonderen auswirken, legt eine US-Studie von 2016 nahe. Demnach kann es sich in positivem Sinne auf Herzerkrankungen auswirken, wenn Patienten Tagebuch führen und darin die schönen und angenehmen Ereignisse und Erlebnisse des Tages notieren. Die mit der Untersuchung beschäftigten Wissenschaftler fanden Hinweise dafür, dass solch ein regelmäßiges „gratitude journaling“ das Sterberisiko von Herzpatienten senken kann. Es müssten aber noch weitere, umfassende Untersuchungen durchgeführt werden.

Wie belastbar die Ergebnisse dieser zweiten Studie auch sein mögen: Weihnachten ist auf jeden eine gute Gelegenheit, sich der Familie, dem Partner und Freunden gegenüber dankbar zu zeigen und das Leben einfach mal nur schön zu finden. Das Glas ist halb voll und nicht halb leer – möglichst nicht nur zu den Festtagen.