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Schenken
Die Herausforderung meistern, das richtige Geschenk zu finden

Etwas zu verschenken, was jeder andere auch haben könnte, ist einfallslos und ziemlich out
Etwas zu verschenken, was jeder andere auch haben könnte, ist einfallslos und ziemlich out FOTO: tashka2000/clipdealer.de
Saarbrücken. Kaum ist Weihnachten vorbei, da naht schon der Valentinstag. Dann kommt Ostern und irgendwann einmal der Geburtstag, Hochzeitstag oder ein anderer Feiertag, an dem kreative Geschenke erwartet werden. Und so steht man in schöner Regelmäßigkeit vor der Frage, was man schenken soll. Häufig sind die zu Beschenkenden auch keine große Hilfe, denn in unserer Wohlstandsgesellschaft hat meist schon jeder alles, was man sich so wünscht. Welche Hilfe gibt es also bei diesem Dilemma?

Erlebnisse statt Staubfänger


Zeit ist heute ein sehr kostbares Gut. Daher ist es schon fast ein Luxusgeschenk, gemeinsame Zeit zu verschenken. Das kann ein Urlaub zu zweit sein, ein Wellness-Wochenende oder ein Event wie der Besuch eines Konzerts der weltberühmten Blue Man Group. Findet das Ereignis nicht am Wohnort statt, kann man es noch mit einem schicken Städtetrip verbinden, der dann garantiert im Gedächtnis bleibt. Gemeinsame Erlebnisse festigen die Beziehung und verbinden. Das ist allemal eine bessere Idee als ein Geschenk, das nur im Schrank verstaubt und der Schenker hat auch noch etwas davon.



Individuell statt Massenware

Etwas zu verschenken, was jeder andere auch haben könnte, ist einfallslos und ziemlich out. Wenn es eine Kleinigkeit sein soll, dann stehen personalisierte Geschenke hoch im Kurs. Sie sind ein Zeichen, dass sich der Schenker Gedanken gemacht hat. Eine Gravur auf einem Schmuckstück oder ein Fotobuch vom letzten Urlaub spiegeln die persönliche Beziehung wider und sind einmalig.

Selbstgemachte Geschenke sind nach wie vor ebenfalls sehr beliebte Geschenke. Hier investiert der Schenker wirklich Zeit und Mühe, um dem anderen eine Freude zu machen. So gewinnt selbst ein auf den ersten Blick nicht so beliebtes Geschenk wie ein Paar Socken schnell an Charme, wenn es in der Lieblingsfarbe selbst gestrickt ist. Auch Badepralinen, handgesiedete Seifen, Kräuteröle oder selbst gemachte Marmeladen sind wunderbare Ideen. Jedes Mal, wenn sie verwendet werden, denkt man liebevoll an den Schenker. Zudem haben gerade diese Geschenke den Vorteil, dass sie verbraucht werden. So kann man beim nächsten Mal eine Variante herstellen und statt Aprikosenmarmelade ein Holunderblütengelee verschenken.

Selbstgemachte Rubellose statt einfallsloser Gutscheine

Gutscheine werden auch immer gern verschenkt, aber wirklich kreativ ist es nicht. Doch man kann mit wenig Aufwand aus einem persönlich gestalteten Gutschein ein Rubellos machen. Das erhöht die Spannung beim Beschenkten, denn jeder liebt es Rubellose freizukratzen. Hat man einen Gutschein selbst hergestellt, dann klebt man etwas selbstklebende Plastikfolie, wie man sie zum Einbinden von Büchern nimmt, auf den Gutschein und schneidet ihn in Form. Anschließend mischt man Acrylfarbe im Verhältnis 2:1 mit Spülmittel und trägt es in mehreren Schichten auf die Plastikfolie auf. Die Schichten lässt man immer wieder trocknen und sobald die letzte Schicht trocken ist, ist auch der Gutschein fertig.