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Fußball
1. FC Köln und HSV auf Abstiegskurs, Manchester United zieht nach

FOTO: CC0 / RonnyK/Pixabay
Saarbrücken. Es ist eine schwierige Saison für die beiden Fußball Clubs: Der 1. FC Köln und der HSV stehen aktuell auf den Abstiegsplätzen. Doch können sie sich noch retten? Die Urgesteine der Fußballiga wollen sich nicht einfach ergeben und tun alles, um die letzten Punkte und somit noch die Relegation zu erreichen.

Abstiegskampf des langjährigen Erstliga-Vereins: Ist es nur noch eine Frage der Zeit?


Abstieg des HSV und des 1. FC Köln

Der 1. FC Köln kennt diese Auf- und Abfahrt der Ligen bereits. Mit insgesamt fünf Abstiegen ist der Club dem HSV in dieser Erfahrung weit voraus. Doch der HSV, dessen Fans sich mit dem Satz "immer Erste Liga" rühmen, könnte bald auch Geschichte sein.



Ein permanentes Ausblenden der Situation und die Schuld bei den falschen Menschen zu suchen, kann nicht die Lösung sein. So werden dieser Abstieg und die Relegation durch die punktgleichen Mannschaften Freiburg, Mainz und Wolfsburg bestimmt. Trainer "Titz" sagte, dass ein Sieg gegen Freiburg zumindest im Abstiegskampf die Chance offeriert, wieder aktiv in das Geschehen einzugreifen.

Hier gilt die Devise: Aufgegeben wird erst am Schluss. Beim 1. FC Köln sieht die Situation schon etwas anders aus. Durch viele Rückschläge und Endspiele dieser Saison wirkt die Mannschaft des Kämpfens müde. Was beiden Clubs gleicht, ist die Zulassungsbescheinigung des DFB für die erste und die zweite Liga. Dies bedeutet Spannung und mitfiebern bis zum Schluss.

1. FC Köln. Die Hoffnung der 1. Bundesliga stirbt zuletzt.

Die Tradition der beiden Fußballclubs

Beide Abstiegsclubs haben eine lange Bundesliga-Tradition. Sie sind zwei Bundesliga Mitglieder der ersten Stunde und haben zusammen eine Zugehörigkeit von mehr als 100 Jahren. Wird diese Tradition in der ersten Liga jetzt ein jähes Ende nehmen?

Beim HSV gilt momentan diese Devise: Klassenerhalt statt Wiederaufstieg. Durch den kurzfristigen Trainerwechsel erhoffen sich die Vorstandsmitglieder des HSV die Wende im Abstiegskampf. Der neue Trainer Titz soll die positiven Impulse geben, um die Mannschaft anzuspornen und den Klassenerhalt des "ewig erste Liga"-Clubs weiterhin zu gewährleisten.

Auch beim 1. FC Köln gibt es internen Ansporn. Erst kündigte Jonas Hector an, dass er sich zum 1. FC Köln bekannt habe und einen weiteren Vertrag unterschreibe, und danach folgte dann auch Horn, der zum Ausdruck brachte, dass die ganz besondere Atmosphäre des 1. FC Köln ihn beeindrucken würde. Beide Spieler haben angekündigt, auch in der zweiten Liga zu ihrem Verein zu stehen.

Die Trainer der beiden Abstiegsclubs

Die Trainer eines Fußballvereins sind maßgeblich an dem Erfolg und der Niederlage eines Spieles sowie der Saison beteiligt. Beim HSV war es zuletzt der am 22. Januar 2018 ins Amt gerufene Bernd Hollerbach. Der frühere Linksverteidiger hielt sich 49 Tage als Trainer und konnte leider nur sieben sieglose Niederlagen verbuchen. Der neue Trainer ist der alte U21-Coach, Christian Titz. Dieser soll innerhalb der nächsten Spiele versuchen, den Nicht-Abstieg durchzubringen. Dies ist jedoch eine große Herausforderung in Anbetracht der Krise sowie des Neukennenlernens der Mannschaft.

Auch beim 1. FC Köln gab es einen Umbruch. Der langjährige Chefcoach Peter Stöger wurde vor dem Ende seines Vertrages 2020, am 3. Dezember 2017 aus dem Amt entbunden. Der neue Trainer, Stefan Ruthenbeck, soll die Situation des 1. FC Köln nun retten. Doch, eine Niederlage nach der anderen reihte sich ein bis hin zum 1:1 gegen den bisherigen Abstiegskonkurrenten Mainz. Die Ernüchterung, dass der Klassenerhalt wohl nicht mehr realisierbar sein würde, sorgte dafür, dass Konsequenzen gezogen wurden. Ob die neue Saison in der ersten oder zweiten Liga beginnt, ist für den befristeten Trainer nicht relevant. Laut Stefan Ruthenbeck ist es jedoch nicht entscheidend, ob er weiterhin Trainer ist oder nicht, sondern, dass der 1. FC Köln weiterhin zu den besten Fußballvereinen Deutschlands gehört. Der Vertrag von Ruthenbeck wurde nicht verlängert und so wird der FC nach dieser Saison einen neuen Cheftrainer erhalten.

Fußball ist DIE bevorzugte Sportart vieler Fans. Besonders im Land des Fußballanfangs.

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Manchester United: Kann Mourinho die Mannschaft noch retten?

Auch in Großbritannien gibt es für den Fußballverein Manchester United ein böses Erwachen. Die Situation des englischen Fußballvereins mit Trainer José Mourinho ist äußerst schwierig. Nach dem ernüchternden Ergebnis aus dem Achtelfinale, wo Manchester United gegen den spanischen Verein FC Sevilla mit 1:2 verlor, war der Schock groß.

Es fing mit dem ersten Tor durch Sevilla an. Hierdurch war das Spiel ein anderes und der anfängliche Wille und die positive Laune verloren zusehends an Dynamik. Dennoch sei Trainer Mourinho stolz auf die Leistung seiner Mannschaft gewesen und er zog schlussendlich eine positive Bilanz aus der Niederlage. Und das obwohl oder gerade weil die Kritik am Manchester United Trainer immer größer wird. Es gibt viele Spekulationen, die sich um ein verbessertes Transfermanagement drehen. Mourinho mangelt es jedoch beispielsweise laut einigen Quellen an Transfer-Geschick. Aktuell sieht er jedenfalls keine Notwendigkeit. Außerdem warten einige gute Spieler, wie der französische Superstar Paul Pogba, auf der Bank ungeduldig auf einen Einsatz.

Im FA Cup ging der Alltag weiter und laut Coach Mourinho sollten sowohl die Mannschaft als auch die Fans nach vorne kucken. Laut Aussage von Mourinho definiert sich das Spiel durch Sieg und Niederlagen. Beim Fußball kann man gewinnen und verlieren. Somit widmet er sich lieber den ihnen vorliegenden Aufgaben, um diese erfolgreich abzuschließen.

Das Finale gegen Chelsea mit Trainer Antonio Contre wird für ein spannendes Spiel sorgen, wie beispielsweise auch die Wett-Quoten und Prognosen für das Match bei den Anbietern für Sportwetten online beweisen. Hier ist jedoch Vorsicht geboten, denn eine Niederlage kann auch ein hohes finanzielles Risiko bedeuten. Wer sich gefährdet fühlt oder Suchtpotential entdeckt, sollte sich professionelle Hilfe suchen.

Allerdings wird dieses Spiel nicht nur für Spannung durch die Mannschaften an sich, sondern auch aufgrund der Trainer sorgen. In den vergangenen Jahren hatten Mourinho und Contre immer mal wieder öffentliche Dispute, sind aneinander geraten und haben sich bei verschiedenen Pressekonferenzen verbale Duelle geliefert.