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Welche Erleichterungen die Bundesregierung ab 1. Juni geplant hat

Zehn Stunden lang hatte die Ampelkoalition wegen der anhaltend hohen Energiepreise über ein zweites Entlastungspaket für Bürger und Unternehmen verhandelt. Am 23. März konnte sie endlich eine Einigung präsentieren. Das Paket soll erst am 27. April ins Kabinett kommen. Es belaste den Haushalt mit rund 17 Milliarden Euro, so Finanzminister Christian Lindner (FDP). Starttermin für fast alle Entlastungen soll der 1. Juni sein. Die Ampel will Energiesteuer auf Kraftstoffe befristet für drei Monate vom 1. Juni an auf das europäische Mindestmaß absenken lassen. Das mache bei Benzin 30 Cent und bei Diesel 14 Cent pro Liter aus, rechnete Lindner vor. Jeder einkommensteuerpflichtige Erwerbstätige soll eine Pauschale von einmalig 300 Euro brutto bekommen. Das Geld wird vom Arbeitgeber als Zuschuss zum Gehalt ausgezahlt, bei Selbstständigen wird die Steuer-Vorauszahlung gesenkt. Die Pauschale unterliegt der Einkommensteuer. Für 90 Tage soll bundesweit ein Ticket für neun Euro pro Monat im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) angeboten werden – voraussichtlich ebenfalls ab 1. Juni. Das Ticket soll auch überregionale Fahrten in den Regiozügen der Bahn ermöglichen.

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