Wahlniederlage der Schweizer Rechtspopulisten

Wahlniederlage der Schweizer Rechtspopulisten

Genf. Die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei (SVP) hat gestern bei der Parlamentswahl in der Schweiz laut Hochrechnungen erstmals seit 20 Jahren Verluste hinnehmen müssen. Demnach kam sie nur auf 25,9 Prozent der Stimmen, wie das Schweizer öffentlich-rechtliche Fernsehen am Abend berichtete. 2007 waren es noch 28,9 Prozent

Genf. Die rechtspopulistische Schweizer Volkspartei (SVP) hat gestern bei der Parlamentswahl in der Schweiz laut Hochrechnungen erstmals seit 20 Jahren Verluste hinnehmen müssen. Demnach kam sie nur auf 25,9 Prozent der Stimmen, wie das Schweizer öffentlich-rechtliche Fernsehen am Abend berichtete. 2007 waren es noch 28,9 Prozent. Dennoch bleibt die SVP, die auf 30 Prozent gehofft hatte, stärkste Kraft. Vor allem die Grünliberalen und die 2008 als Abspaltung der SVP gegründete Bürgerlich-Demokratische Partei (BDP) konnten der SVP Stimmen abjagen. afp