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Verordnete Selbstkorrektur

Verordnete Selbstkorrektur

Ganz Deutschland schaut derzeit auf jenes Parlament in München, deren Mitglieder sich offensichtlich so frei bei der Staatsknete bedienen konnten wie sonst nirgends in Deutschland. Mit der Verwandtenbeschäftigung ist jetzt Schluss.

Alle Übergangsfristen sind gestrichen, alle Schlupflöcher sogar für Vettern und Basen gestopft. Von sich aus kam der bayerische Landtag nicht zu dieser spektakulären Selbstkorrektur im Wahljahr.

Den Worten des Vorsitzenden des Rechtsausschusses Franz Schindler (SPD) ist nichts hinzuzufügen: Es sei bedauerlich, dass man ein Gesetz verabschieden müsse, damit die Abgeordneten wissen, was sich schickt und was nicht. Lieschen Müller wisse so etwas von sich aus.