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Verdacht auf Atompanne im Reaktor Jülich

Verdacht auf Atompanne im Reaktor Jülich

Düsseldorf. Rätselraten um eine mögliche Atompanne in Nordrhein-Westfalen. Die Düsseldorfer Landesregierung kann nicht sagen, wo 2285 radioaktive Brennelementekugeln aus dem 1988 stillgelegten Forschungsreaktor in Jülich geblieben sind

Düsseldorf. Rätselraten um eine mögliche Atompanne in Nordrhein-Westfalen. Die Düsseldorfer Landesregierung kann nicht sagen, wo 2285 radioaktive Brennelementekugeln aus dem 1988 stillgelegten Forschungsreaktor in Jülich geblieben sind. Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) vermutet, dass ein Teil der Brennelementekugeln "allem Anschein nach" im früheren niedersächsischen Forschungsbergwerk Asse eingelagert worden ist, wie der "Spiegel" berichtet. Das für die Asse zuständige Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) in Salzgitter zeigte sich von Schulzes Annahme überrascht. Aus den Unterlagen des alten Asse-Betreibers, dem Helmholtz Zentrum München, gehe nicht hervor, dass die jetzt vermissten Kugeln in dem Bergwerk bei Wolfenbüttel lagern. dpa