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Uno sieht Versorgung der Flüchtlinge in Nahost gesichert

Uno sieht Versorgung der Flüchtlinge in Nahost gesichert

Nach folgenschweren Engpässen sind beim Welternährungsprogramm (WFP) der Vereinten Nationen mittlerweile genügend Hilfszusagen eingegangen, um syrische Flüchtlinge in der Region bis zum Jahresende versorgen zu können.

Die "noch nie da gewesene" Resonanz von Geberländern - vor allem von Deutschland - auf die Hilfsappelle stelle die Nahrungsmittelhilfen für die Flüchtlinge sicher, teilte die UN-Organisation gestern in Rom mit. Die Finanzzusagen belaufen sich demnach auf fast 620 Millionen Euro, davon 570 Millionen Euro aus Deutschland. Das Geld soll für die Flüchtlingshilfe in Jordanien, im Libanon, im Irak und in Ägypten ausgegeben werden. Das Welternährungsprogramm kümmert sich um 1,8 Millionen Flüchtlinge in der Region sowie um 4,5 Millionen Syrer innerhalb der Landesgrenzen. Eine erste Hilfslieferung der Uno seit Inkrafttreten der Waffenruhe in Syrien traf unterdessen in der von Regierungstruppen eingekreisten Stadt Moadamijet al-Scham südlich von Damaskus ein. Wie die Hilfsorganisation Roter Halbmond mitteilte, erreichten zehn Lastwagen mit Hilfsgütern die Stadt.

Die Türkei feuerte derweil Dutzende Artilleriegeschosse auf mutmaßliche Stellungen der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat im Norden Syriens ab. Wie die Nachrichtenagentur Dogan berichtete, waren die Angriffe mit der internationalen Anti-IS-Koalition unter Führung der USA abgesprochen.